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Kategoriename: Reihe "Wege aus der rechten Szene"

Artikelname: DVD: "Krisenkinder - Radikale Jugendliche, ratlose Eltern"
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 5


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-25-7
ISBN-13 978-3-932082-25-2

DVD, Laufzeit: 30 Minuten, Farbe


Ein Film von Annekathrin Wetzel, Produktion von Miriqudi-Film / Mitteldeutscher Rundfunk

Der Film zeigt am Beispiel zweier Familien, einer aus Deutschland-Ost, einer aus Deutschland-West, wie Eltern und Geschwister damit umgehen, wenn einer in der Familie in die rechte Szene abdriftet.

Familie K. lebt in einem kleinen Ort in Niedersachsen. Der Vater hat einen Handwerksbetrieb, Mutter und Tochter singen im Kirchenchor, der älteste Sohn besucht das Gymnasium. Seit einiger Zeit meidet die Familie Gemeindefeste und Geselligkeiten. Ihr jüngster Sohn Markus hat sich einer rechtsradikalen Gruppe angeschlossen und trägt seine Gesinnung demonstrativ zur Schau.

Die Chemnitzerin Sabine H. ist alleinerziehend. Bislang hatte sie das nie als Problem empfunden. Jetzt wünschte sie, sie könnte ihre Sorgen mit einem Partner besprechen. Im Frühjahr lernte ihre 13jährige Tochter einen Jungen kennen, der auf den ersten Blick einen guten Eindruck machte. Stutzig wurde Sabine H. als ihre Tochter abfällig über Ausländer sprach, zu alten Freunden auf Distanz ging und aus ihrem Zimmer hasserfüllte Lieder dröhnten.

Beide Familien standen den Veränderungen ihrer Kinder mehr oder weniger hilflos gegenüber. Sie schämten sich vor den Nachbarn, suchten den Fehler bei sich und empfanden Unbehagen angesichts der martialisch auftretenden Kameraden ihrer Kinder. Weder Verbote noch Diskussionen hatten gefruchtet. Beide Familien suchten Hilfe: in der Schule, beim Jugendamt, sogar bei der Polizei. Aber dort schien man ihre Sorgen nicht recht zu verstehen.

Familie K. hat mittlerweile die Unterstützung einer Beratungsstelle gefunden und das hat die häusliche Situation entspannt. Markus bekennt sich nach wie vor zu seinen rechtsradikalen Ansichten, aber es gibt wieder Gespräche und Gemeinsamkeiten.

Preis gleich Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 5. Ein Film von Annekathrin Wetzel.

Artikelname: Norbert Konz, Olaf Lobermeier, Reinhard Koch: Beratungskonzept "Wege aus der rechten Szene"
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 3


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-23-0
ISBN-13 978-3-932082-23-8

Broschüre, 62 Seiten


Beratung für Eltern und Bezugspersonen von Jugendlichen in der rechtsextremen Szene.

Das Beratungskonzept "Wege aus der rechten Szene" umfasst einen innovativen Ansatz zum Umgang mit Menschen, die eine rechtsextreme Orientierung aufweisen sowie den gesellschaftlichen Bedingungen, in welchen diese Orientierungen gelebt werden und zum Ausdruck kommen.

Ein Ausstieg aus der rechtsextremen Szene, so die Autoren, bedarf immer auch eines sozialen Umfeldes, das bei der Umsetzung unterstützend tätig wird. Der vorliegende Ansatz geht von der Vorstellung aus, dass Eltern und Bezugspersonen als sozialisationsrelevante Institution stärker in die Bewältigung der Ausstiegsprozesse ihrer "rechtsextrem orientierten Kinder" eingebunden werden sollten. Eltern in diesem Umfeld durch professionelle Beratung so zu stärken, dass sie für die betroffenen Menschen eine wertvolle Ressource darstellen, ist Ziel des vorliegenden Handlungskonzeptes.


Preis gleich Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 3. Beratung für Eltern und Bezugspersonen von Jugendlichen in der rechtsextremen Szene.

Artikelname: Olaf Lobermeier, Angelika Franke, Reinhard Koch (Hrsg.): Theoretische Analysen
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 4


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-24-9
ISBN-13 978-3-932082-24-5

Taschenbuch, 126 Seiten


Rechtsextremismus zwischen Theorie und Praxis: Theoretische Erklärungsmodelle und Ausstiegsanalysen

Der vorliegende Theorieband ist ein Ergebnis der Fachtagung "Wege aus der rechten Szene", die im Sommer 2006 in Braunschweig durchgeführt wurde. Neben Christel Hopf und Wolfgang Welp-Eggert, deren im Rahmen der Tagung präsentierte Vorträge in diesem Band vorgelegt werden, konnten weitere Autoren gewonnen werden, die einen Überblick über die Problematik rechtsextremistischer Gewalt und Sozialisation vor dem besonderen Hintergrund von Ein- und Ausstiegsprozessen in die rechte Szene geben.

Der Band ist als Sammlung grundsätzlicher Texte zu verstehen, die dem Leser einen Einstieg in die Thematik ermöglichen, aber auch dem aktuellen Stand der Bedeutung sozialisatorischer Einflüsse auf die Entstehung von Affinitäten zu rechtsextremen Gruppierungen beleuchtet. Die Frage, welche Schutzfaktoren Menschen davon abhalten, sich rechtsextremen Gruppen anzuschließen, lässt sich vor diesem Hintergrund nur sehr schwer beantworten. Gesicherte Erkenntnis ist aber immerhin, dass junge Menschen den Weg aus rechtsextremen Szenen wieder herausfinden können, wenn sie entsprechend professionell dabei unterstützt werden.

Inhaltsverzeichnis:


Preis gleich Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 4. Rechtsextremismus zwischen Theorie und Praxis: Theoretische Erklärungsmodelle und Ausstiegsanalysen

Artikelname: Olaf Lobermeier: Empirische Studien "Rechtsextremismus und Sozialisation"
Artikelbeschreibung:

Unter Mitarbeit von Petra Pawelskus und Katarzyna Plachta

Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 2


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006

ISBN: 10 3-932082-20-6

ISBN: 13 978-3-932082-20-7

Buch, 183 Seiten

In der vorliegenden Studie wurden 20 Eltern und enge Angehörige von Kindern aus der rechtsextremen Szene mittels qualitativer problemzentrierter Interviews zur interdepenten Beziehungsqualität befragt. Gegenstand der Untersuchung war die Beziehung von Eltern bzw. engen Angehörigen zu ihren Kindern, welche sich in der rechtsextremen Szene befanden, bzw. immer noch in diese Szene involviert sind.

Ausgangspunkt war die Fragestellung, ob Eltern im Hinblick auf einen potentiellen Ausstieg aus der Szene eine bedeutsame Ressource für ihre Kinder darstellen können.

Abgeleitet wurde diese Frage aus der Erfahrung der früheren Autoritarismusstudien (Adorno et. al. 1950), wonach eine strenge, straforientierte und lieblose Erziehung in der Familie zu problematischen sozialen und politischen Orientierungen führe, die von den Autoren als autoritäre Persönlichkeit beschrieben wurde. Bedenken an der allzu dogmatischen Verwendung dieses Ansatzes kamen insbesondere vor dem Hintergrund praktischer Erfahrungen mit Eltern, die keineswegs die oben genannten Erziehungspraktiken verkörperten und die ein großes Ausmaß an persönlichem Engagement aufbrachten und ihren Kindern im Hinblick auf ein Verlassen der rechten Szene als "liebevoller" Ansprechpartner zur Verfügung standen und immer noch stehen.

So wurden weitgehend Personen in die Untersuchung einbezogen, die es als erklärtes Ziel ansahen, den Kontakt zu ihren Kindern, die zum Teil sehr tief in die rechte Szene hineingerutscht sind, in einem positiven, d.h. unterstützenden Sinne aufrecht zu erhalten.

 

Über den Autor:

Olaf Lobermeier ist Vorstandsmitglied und Projektleiter im arpos Institut e.V. und beratender freier Mitarbeiter in der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt.

Von 1994 bis 2001 beschäftigt als Dipl. Sozialarbeiter/-pädagoge im Jugendamt der Stadt Braunschweig, Bereich Jugendhilfe und Erziehungshilfen; seit 1997 Lehrbeauftragter an der FH Braunschweig/Wolfenbüttel; 2001 wissenscaftlicher Mitarbeiter an der FH Braunschweig/Wolfenbüttel; 2002 Promotion am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Hannover; seit WS 2003/2004 Lehrbeauftragter am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Hannover; Leitung und Beratung verschiedener Forschungs-, Praxis- und Evaluationsprojekte im arpos Institut (Modellprojekt "Jugendarbeit zur Intensivierung der 'Prävention gegen Rechts - PräGeRex; "Konstruktive Konfliktbearbeitung im kommunalen Zusammenhang"; stellvertretender Leiter des Projektes "Opfer rechtsextremer Gewalt").

Preis = Schutzgebühr

 


Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 2. Eine empirische Studie zur Beziehungsqualität zwischen Eltern/Angehörigen und ihren rechtsorientierten Kindern.