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Kategoriename: Reihe "Konzepte für Demokratie und Toleranz"

Artikelname: Andreas Mischok (Hrsg.): "Schwierige Jugendliche gibt es nicht...! Historisch-politische Bildung für ALLE"
Artikelbeschreibung: Projekte zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus für besondere Zielgruppen


Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 5

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2010

ISBN 978-3-932082-38-2

Taschenbuch 21x15 cm,
288 Seiten


In Gedenkstätten für die Opfer der NS-Verbrechen als außerschulischem Lernort können sich Jugendliche abseits vom Leistungsprinzip handlungsorientiert Erfolgserlebnisse verschaffen. Besondere Projekte vermitteln intensive Denk- und Handlungsanstöße, um z. B. gegen Vorurteile im Alltag oder extrem rechte Propaganda wehrhaft werden zu können. Hier, abseits von Standardprogrammen, werden die Teilnehmenden ernst genommen, ihren Fragen Zeit gegeben, ihre Zugänge und Möglichkeiten gesehen und gewürdigt.

Die Autorinnen und Autoren sind sowohl Lehrer/innen als auch Pädagog/inn/en sowie pädagogisch Tätige am Ort von Gedenkstätten. So sollen den Leser/inne/n unterschiedliche Perspektiven auf die Praxis mit besonderen Gruppen im Kontext der Gedenkstättenpädagogik eröffnet werden. Die Zusammenstellung zeigt eine große Bandbreite von Zielgruppen und Projektformaten in unterschiedlichem Textumfang. Die Inhalte dieser Broschüre sind abwechslungsreich und inspirierend - eine Praxishilfe aus der Praxis heraus - und geben vielfältige Einblicke in die Arbeit der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus in Schulen und an Gedenkorten in verschiedenen deutschen Bundesländern und Österreich mit unterschiedlichen aber auch speziellen Gruppen.

Ein verbindendes Element innerhalb vieler Beiträge ist die detaillierte Schilderung des menschlichen und pädagogischen Umgangs mit der jeweiligen Zielgruppe, das sich durch ein offenes Einlassen auf Wünsche und Bedürfnisse einerseits sowie auf mögliche Blockaden und Widerstände der Jugendlichen andererseits, beschreiben lässt. In den Beiträgen werden Beispiele und Anregungen gegeben, wie Bildung am Ort von NS-Gedenkstätten und in Projekten zur Auseinandersetzung mit der NS-Zeit, unabhängig von sozialer, kultureller, nationaler, ... Herkunft, ermöglicht werden kann. Zur Inspiration und Nachahmung empfohlen!


Preis = Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 5

Artikelname: Andreas Speit (Hrsg.): "Ohne Juda, ohne Rom"
Artikelbeschreibung: Esoterik und Heidentum im subkulturellen Rechtsextremismus


Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 8

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig, 2. aktualisierte Auflage 2010

ISBN 978-3-932082-28-3

Taschenbuch 21x15 cm,
180 Seiten


Religiöse Motive sind in der extrem rechten Szene allgegenwärtig: Bei Veranstaltungen der "Nationaldemokratischen Partei Deutschlands" tragen Gäste Odin-Konterfeis auf T-Shirts, zu Aufmärschen der "Freien Kameradschaften" kommen Teilnehmer mit Thorshammer-Tattoos, in Seminaren von religiös-politischen Szeneinitiativen erfahren Besucher die "ureigenen" Energien und bei Rechtsrockkonzerten beschwören Bands und Fans die "urgermanische" Kraft.

In den vergangenen Jahren wendete sich die Szene verstärkt heidnischen und esoterischen Glaubensvorstellungen zu. Die braunen Götter haben ihr langes Schattendasein verloren. Nach 1945 waren diese religiösen Anschauungen verwoben mit politischen Ideen fast nur in den Kreisen der Blut-und-Boden-Religionen und Zirkeln der europäischen Mystiker bekannt. Heute, nachdem Theoretiker und Musiker der extremen Rechten diese politisch-religiösen Vorstellungen popularisierten, werden sie nicht bloß als Chic getragen und auf Tagungen ausgetauscht. In der Szene werden sie längst gelebt. Im Alltag pflegen sie das "arteigene Brauchtum" und bei Festen entzünden sie das Feuer der Jahreskreisläufe.

In dem Buch zeichnen die Autoren die Gegenwart und Geschichte der politisch-religiösen Vorstellungen der Szene nach. Sie eint, dass sie den religiösen und mystischen Bestrebungen nicht ein authentisches Bemühen absprechen. Jene Glaubensvorstellungen, das zeigen die Autoren auf, werden gegen die Idee, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben, in Stellung gebracht. Religion ist hier mehr als eine Glaubensfrage. Sie gibt politische Antworten.


Inhalt:



Preis = Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 8

Artikelname: Cornelius Peltz-Förster: Demokratie ist POP
Artikelbeschreibung: Eine Arbeitshilfe für die Auseinandersetzung mit rechtsextremen und menschenfeindlichen Orientierungen bei Jugendlichen

Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 7

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2010

ISBN 978-3-932082-42-9

Broschüre 30x21 cm, 78
Seiten


Die Arbeitshilfe soll als Ermutigung dienen, eigene Seminare und Workshops zum Thema Demokratieförderung durchzuführen. Als Grundlage dafür zeigen wir anhand der Arbeitsphilosophie und der Arbeitsweise von "Demokratie ist POP", wie man sich diesem Thema aktiv nähern und die Inhalte methodisch bearbeiten kann.

"Demokratie ist POP" ist ein Projekt politischer Bildungsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene in (Förder-)Schulen und Jugendeinrichtungen. Der Titel steht dafür, in einem handlungsorientierten und nicht auf Belehrungen beruhenden Seminarprozess eine affektive Orientierung für demokratische Grundwerte und Lebenskonzepte zu initiieren und auszubauen.

Diskussionen sowie verbale Präsentationen von Arbeitsgruppenergebnissen gehören auch bei Jugendlichen mit geringen kommunikativen Kompetenzen zum Kern der Arbeit, um eben diese Ressourcen auszubauen. Es gilt Konflikte anders als mit Gewalt zu lösen, entsprechend müssen alternative Handlungsoptionen erlebt werden. Basis der Arbeit ist das praktische Erleben einer demokratischen Seminar- /Workshopkultur, bei der die Jugendlichen und der Referent gemeinsam Verantwortung für Gelingen der Zusammenarbeit tragen und sich mit gegenseitigem Respekt begegnen.

"Demokratie ist POP" bietet die Möglichkeit, insbesondere rechts(extrem) orientierte Jugendliche in einen demokratischen Fortbildungsprozess mit klar definierten Regeln einzubinden und zu beteiligen, ohne dass diese das Seminar dominieren oder instrumentalisieren. Der Workshopcharakter, mit der deutlichen Formulierung von Regeln, Beteiligungsmöglichkeiten und Grenzen, bietet einen Rahmen und eine Atmosphäre, in der Jugendliche bereit sind, sich an dem Projektprozess auch emotional zu beteiligen und in kontroverse Diskussionen einzusteigen.

Der emotionale und affektive Zugang und Austausch bietet Jugendlichen Chancen und Möglichkeiten für Veränderungen. Nicht selten zeichnen sich besonders die als "problematisch" angekündigten Jugendlichen im Projektverlauf durch ein hohes Interesse an konstruktiver Auseinandersetzung und Neugier am "Experimentieren" aus.


Preis = Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 7

Artikelname: Cornelius Peltz-Förster: Handlungsfähig bleiben - handlungsfähig werden
Artikelbeschreibung: Rechtliche Grundlagen und Handlungsempfehlungen für Eltern rechtsextremer Jugendlicher


Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 3

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2010

ISBN 978-3-932082-36-8

Taschenbuch 21x15 cm,
128 Seiten


Ziel der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage dieses Buches bleibt primär, Eltern von rechtsextrem orientierten Jugendlichen ein Handwerkszeug an die Hand zu geben, um in der Auseinandersetzung mit ihrem Kind handlungsfähig zu bleiben oder es wieder zu werden. Dieses Buch richtet sich aber auch an Multiplikator/innen in der (sozial)pädagogischen Arbeit sowie an Lehrerinnen und Lehrer. Im Mittelpunkt steht dabei der Ansatz, den Zugang zur Auseinandersetzung mit dem Kind nicht ausschließlich über subjektive Moralvorstellungen oder Bewertungen der Eltern, sondern zusätzlich über rechtliche Grundlagen zu wählen. Anhand von Fragen wie "Was können Eltern unternehmen, wenn ihr Kind in seinem Zimmer "rechte Musik" hört?" und weiteren Fragestellungen werden sowohl der rechtliche Rahmen elterlichen Handelns als auch Handlungsempfehlungen benannt. Die Antworten werden von einer betroffenen Mutter, einem Aussteiger sowie einem Experten mit Blick auf ihre "Alltagstauglichkeit" kommentiert. Die Geschichte der betroffenen Mutter wird darüber hinaus ausführlich dokumentiert. Neben Informationen zu Hintergründen und Ursachen rechtsextremer Orientierungen und einer kommentierten Materialliste zum Thema sind Adressen von Beratungs- und Informationsstellen aufgeführt.

Über den Autor:
Cornelius Peltz-Förster, Jahrgang 1975, Diplom-Soziologe und Buchautor aus Bremen. Gegenwärtig befristet als Berater für das Projekt "pro aktiv gegen rechts - Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven" tätig, das aus Mitteln des Bundesprogramms "kompetent für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" gefördert wird.


Preis = Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 3

Artikelname: Maik Baumgärtner, Jesko Wrede: "Wer trägt die schwarze Fahne dort..."
Artikelbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 2

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2009

ISBN 978-3-932082-35-1

Taschenbuch 21x15 cm,
212 Seiten

Titel ist vergriffen


Völkische und neurechte Gruppen im Fahrwasser der Bündischen Jugend heute

Bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gründeten sich eine Reihe völkischer und nationalistischer Jugendorganisationen. Während viele kleine Gruppierungen die Zeit nicht überdauert haben, bestehen andere bis heute fort. Nicht alle sind dabei so offen neonazistisch, wie die im März 2009 verbotene Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ).

Die noch heute aktiven Gruppierungen sind in das völkische Milieu einzuordnen. Politisch orientieren sich diese häufig an den nationalrevolutionären Denkern der Weimarer Republik.

In Anlehnung an die deutsche Jugendbewegung, die sich u.a. durch die Wandervogel- und Teile der Pfadfinderbewegung ausdrückte, geben sich gerade diese Organisationen betont "jugendbewegt". Durch ihre Aktivitäten entstehen gewollte Schnittmengen zum nicht politisch motivierten Teil der Bündischen Jugend.

Traditionen und Erziehungsziele sind in den rechten Bünden dabei stets die Gleichen geblieben: Blut-und-Boden-Ideologie, sowie Idealisierung eines "Volkstums", ergänzt von den Ideen der Neuen Rechten, wie dem Konzept des Ethnopluralismus.

Maik Baumgärtner und Jesko Wrede stellen die Geschichte rechter Jugendbünde dar und durchleuchten die heute aktive Szene völkischer und neurechter Gruppen in Deutschland. Dabei benennen sie die Gruppen in Deutschland, ihre Akteure und Ideologien sowie die Erziehung der Kinder im Lebensbundprinzip. Erstmalig seit vielen Jahren liegt somit eine umfangreiche Untersuchung dieser Szene vor.



Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 2

Artikelname: Reinhard Koch, Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Ein- & Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten
Artikelbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 1

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2009

ISBN 978-3-932082-33-7

Taschenbuch 21x15 cm,
136 Seiten

Die gedruckte Ausgabe ist vergriffen

Titel kann hier als PDF heruntergeladen werden


Unter welchen Bedingungen und in welchem Alter können Einstiege in den Rechtsextremismus erfolgen? Von welchen Aktivitäten und welchen Gedanken ist ein Leben in der Szene geprägt? Vor welchen Problemen stehen Personen, die diese Szene verlassen möchten? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des Seminars "Einstiegs- und Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten", das die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG), die Ruhr-Universität Bochum sowie das Schul- und das Innenministerium Nordrhein-Westfalen gemeinsam veranstaltet haben. Teilgenommen haben Studierende im Fach Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität. Ihr Werkstattbericht dokumentiert Leitfragen, Vorgehensweisen und Erkenntnisse der Veranstaltung.

Die Autorinnen und Autoren haben alle neun deutschsprachigen Autobiografien von Aussteigern im Vergleich analysiert und zwei intensive Gespräche mit Personen geführt, die jahrelang an der rechtsextremistischen Szene beteiligt waren. Ihre Untersuchung möchte auch Impulse für die Praxis liefern: für die Prävention des Rechtsextremismus, die Förderung der Ablösung und für Hilfen beim Ausstieg aus der Szene.


Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 1