Hier geht es zum Shop..

Kategoriename: Rechtsextremismus

Artikelname: A. Alt, M. Bode, L. A. Kritz: BRAUNSCHWEIG GANZ RECHTS - Ein Überblick
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2000; 2. Auflage 2001
ISBN: 3-932082-03-6
Taschenbuch, 268 Seiten, mit Abbildungen


Braunschweig ganz rechts - ist nicht nur ein Überblick, sondern ebenso Bestandsaufnahme neofaschistischer und rechter Aktivitäten in Braunschweig in den neunziger Jahren. Die Autoren liefern in Anschluss an eine Einführung zur Entwicklung des Neofaschismus und der "Neuen Rechten" in der Bundesrepublik eine Fülle von Daten und Fakten u.a. zu:


Artikelkurzbeschreibung: Braunschweig ganz rechts - ist nicht nur ein Überblick, sondern ebenso Bestandsaufnahme neofaschistischer und rechter Aktivitäten in Braunschweig in den neunziger Jahren.

Artikelname: Andrea Röpke, Andreas Speit (Hrsg.): BRAUNE KAMERADSCHAFTEN - Die neuen Netzwerke der militanten Neonazis
Artikelbeschreibung: Ch. Links Verlag
Berlin, 2004
ISBN: 3861533162
Taschenbuch, 206 Seiten, mit Abbildungen


Während sich die öffentliche Aufmerksamkeit in den letzten Jahren weitgehend auf den internationalen Terrorismus konzentrierte, hat sich die braune Szene in Deutschland nahezu unbemerkt umstrukturiert: statt Parteien agieren inzwischen scheinbar autonome Kameradschaften, die sich verstärkt auf den Nationalsozialismus beziehen und eine hohe Gewaltbereitschaft an den Tag legen. Die Polizei konnte umfangreiche Waffen- und Sprengstoffbestände sicherstellen, einen geplanten Bombenanschlag auf jüdische Einrichtungen in München gerade noch verhindern.

In zehn Beiträgen berichten die Autoren über die internen Funktionsmechanismen der lokalen Gruppen, ihre Koordinierung durch regionale Aktionsbüros, die finanzielle Absicherung der eigenen Unternehmen und Immobilien, den Aufschwung des Rechtsrock, die neue Stellung der Frauen innerhalb der Kameradschaften und die verdeckte internationale Vernetzung. Eine Aufstellung der bekanntesten Kameradschaften verdeutlich deren Einflussmöglichkeiten in nahezu allen Regionen der Bundesrebuplik.

Eine erschreckende Bestandsaufnahme der wenig bekannten radikalen Szene rechts von der NPD.
Artikelkurzbeschreibung: Eine erschreckende Bestandsaufnahme der wenig bekannten radikalen Szene rechts von der NPD.

Artikelname: Andrea Röpke: "WIR EROBERN DIE STÄDTE VOM LAND AUS!" - Schwerpunktaktivitäten der NPD und Kameradschaftszene in Niedersachsen
Artikelbeschreibung:

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2005
ISBN: 3-932082-15X
Taschenbuch, 170 Seiten, 78 Abbildungen


Neonazistische Strukturen wachsen in kurzer Zeit. Auch in Niedersachsen findet nicht nur die NPD immer mehr Sympathisanten, die Zahl der kleinen rechtsradikalen Kameradschaftsgruppen steigt stetig. Die Szene ist schnelllebiger geworden, so werden Gruppennamen geändert und Anführer ausgetauscht. Doch die Zielsetzungen bleiben die alten: Bekämpfung der Demokratie, auch mit gewaltbereiten Mitteln. Organisierte Neonazi-Kampagnen wie die "Schuloffensive" der Jugendorganisation der NPD werden in Niedersachsen entwickelt und in die Tat umgesetzt. Niedersächsische Neonazis unterstützen die konspirative, konzertierte Aktion von 56 Rechtsrockbands -Versänden und Labels um eine sogenannte "Schulhof"-CD der rechtsextremen Szene produzieren zu können. In der Nähe von Verden kauft der bekannte Hamburger Rechtsanwalt Jürgen Rieger ein riesiges Bundeswehrgelände um dort ein Schulungszentrum für Neonazis und seine ario-germanische Sekte zu errichten. Niedersächsische NPD-Drahtzieher, wie Adolf Dannmann und Florian Cordes unterstützen ihn dabei tatkräftig.

Zwischen Leine, Ems und Elbe agieren Akteure des rechtsradikalen Lagers - dieses Buch verspricht einen Einblick in deren Arbeitsweisen und Strukturen.

Preis = Schutzgebühr


Artikelkurzbeschreibung: Zwischen Leine, Ems und Elbe agieren Akteure des rechtsradikalen Lagers - dieses Buch verspricht einen Einblick in deren Arbeitsweisen und Strukturen.

Artikelname: Andrea Röpke: Ferien im Führerbunker, 2. Aufl.
Artikelbeschreibung: Die neonazistische Kindererziehung der "Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ)"

Mit einem Vorwort von Gideon Botsch

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2008, 2. erweiterte u. überarbeitete Auflage

ISBN 978-3-932082-32-0

Taschenbuch 21x15 cm,
168 Seiten

inklusive Filmdokumentation zur HDJ
DVD-Video, Spielzeit 13 min.


Die ideologische und soldatische Kindererziehung der neonazistischen "Heimattreuen Deutschen Jugend", kurz HDJ, sorgte in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen und Empörung. Vorangegangene investigative Recherchen und Berichte über die nationalistische, antidemokratische Bildungsdressur im Innercircle der braunen Szene haben ihre Wirkung gezeigt. Zunehmend zeigen sich immer mehr Polizeibehörden und Jugendämter sensibilisiert, Anwohner schauen bei militanten Zeltlagern mit Jugendlichen häufiger nicht mehr weg. Verfassungsschutz und verantwortliche Politiker spielen die Bedeutung der HDJ nicht mehr herunter, sondern warnen offensiv. Inzwischen wurden auch die Angaben zur Mitgliederstärke realistisch auf rund 400 Aktivisten aufgestockt - Kleinkinder und ältere Anhänger nicht mitgezählt.

Politiker aller etablierter Parteien fordern 2008 das Ende der "Heimattreuen Deutschen Jugend". Doch die Tatsache, dass das Bundesinnenministerium ein Verbot des beim Amtsgericht Kiel geführten Vereines prüft - und die HDJ womöglich noch in diesem Jahr offiziell aufgelöst wird - darf über eines nicht hinweg täuschen: Die fanatischen Neonazi-Erzieher aus den Reihen von HDJ, NPD und Kameradschaften werden weitermachen.

Nationalistische Indoktrination von Kindern und Jugendlichen hat es seit Kriegsende gegeben. Tausende von jungen Frauen und Männern aus der Neonazi-Szene gründen zur Zeit neue Familien. Ihren Nachwuchs gilt es auch zivilgesellschaftlich zu erreichen. Verbote können Signale sein - aber eine beherzte, kreative und konzeptionelle Prävention können sie nicht ersetzen. Diese Dokumentation soll als Aufklärungshilfe dienen und einen Überblick über Ideologien, Strategien und Handlungsweisen der HDJ geben.

Über die Autorin:
Andrea Röpke ist Diplom-Politologin und seit 1994 als freie Journalistin mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus tätig. Ihre verdeckten Recherchen in der Szene wurden in den 90er Jahren im Spiegel, Stern und Focus veröffentlicht. Seit einigen Jahren arbeitet sie überwiegend für das Fernsehen - u.a. für Panorama, Monitor und Kontraste.


Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Die neonazistische Kindererziehung der "Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ)"

Artikelname: Andreas Speit: MYTHOS KAMERADSCHAFT - Gruppeninterne Gewalt im neonazistischen Spektrum
Artikelbeschreibung:

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2005
ISBN: 3-932082-13-3
Broschüre, 72 Seiten, 18 Abbildungen


Echten Zusammenhalt und wahre Gemeinschaft: Keine neonazistische Struktur die nicht "Kameradschaft, die mehr als Freundschaft ist" verspricht. Vor allem die "Freien Kameradschaften" und die NPD beschwören den "festen Zusammenhalt". Nur in ihren Reihen könnte ehrliche Kameradschaft gelebt und erlebt werden. Mit dem Versprechen des Erlebens einer "verschworenen Gesinnungsgemeinschaft" werben Kader gezielt um Jugendliche und junge Erwachsene. "Die erzählen immer, dass Kameradschaft wesentlich mehr als Freundschaft ist", berichtet ein Aussteiger. "Das war aber nur eine hohle Phrase", erfuhr nicht nur er. Noch weitere Aussteiger berichten über das Leben in der rechten Szene und dem Erleben von gruppeninterner Gewalt. Denn wo Gewaltfähigkeit und Gewaltbereitschaft zur Politik und Selbstinszenierung einer Gruppe gehören, bedroht sie nicht nur die ideologisch ausgemachten Feinde. Sie richtet sich auch gegen die eigenen "Kameraden".

Andreas Speit schildert in der Broschüre ausgewählte "Fälle" gruppeninterner Gewalt in der rechten Szene: von Misshandlungen, Vergewaltigungen bis hin zu Morden. Ausführlich wird die Konstruktion des "Mythos Kameradschaft" im Rechtsrock, bei Aktionen und in Magazinen aufgezeigt.

Preis = Schutzgebühr


Artikelkurzbeschreibung: Andreas Speit schildert in der Broschüre ausgewählte "Fälle" gruppeninterner Gewalt in der rechten Szene: von Misshandlungen, Vergewaltigungen bis hin zu Morden.

Artikelname: Antifa 3000, ARUG, ... (Hrsg.): FREIE KAMERADSCHAFTEN - Nie Frei Niemals Sozial Nur Nazi
Artikelbeschreibung:

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Hannover 2002, 2. Auflage
ISBN: 3-932082-10-9
Broschüre, 50 Seiten


Inhalt:


Preis = Schutzgebühr

Artikelname: Anton Maegerle: Gewerkschaften im Visier von Rechten und Rechtsextremisten
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2007

ISBN 978-3-932082-30-6

Broschüre, 64 Seiten



Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Thema "Gewerkschaften im Visier von Rechten und Rechtsextremisten". Dargestellt werden Verhältnis und Stellung von Parteien, Vereinen und Periodika zum DGB bzw. seinen Einzelgewerkschaften. In einem Exkurs wird auf rechte Einzelpersonen eingegangen, die sich auffallend häufig negativ zu gewerkschaftlichen Positionen geäußert haben; darunter finden sich auch bundesweit bekannte Persönlichkeiten mit gesellschaftlichem Einfluss. Anhand chronologischer Überblicke wird dokumentiert, dass Rechtsextremisten im Rahmen ihrer Wort- und Platzergreifungsstrategie neuerdings auf Gewerkschaftsveranstaltungen aufmarschieren und den "Tag der Arbeit", den 1. Mai, für ihre Ziele instrumentalisieren wollen.

Die Unternehmer kennen viele Wege, Tarifstandards zu senken und ihre Profite somit auf Kosten der abhängig Beschäftigten zu steigern. Einer davon ist die Unterstützung oder gar Gründung sogenannter gelber Gewerkschaften, die der Spaltung der Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnenschaft dient. Die Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB) sorgte diesbezüglich im Frühjahr 2007 für entsprechende Schlagzeilen.

Neben der Darstellung gelber Gewerkschaften wird der Frage nachgegangen, ob GewerkschafterInnen immun gegenüber rechtsextremen Einstellungen sind.

Im Rahmen dieser Arbeit wurden in einem Zeitraum von ca. 2001 bis zum Sommer 2007 Internet, Zeitungen und Zeitschriften, Zeitungsartikel, Bücher, Flugblätter, Seminar- und Schulungsmaterial, Veranstaltungs- und Demonstrationsaufrufe des rechten bis rechtsextremen Spektrums sowie Aufmärsche, Demonstrationen und Kundgebungen der rechtsextremen Szene am 1. Mai ausgewertet. Personen, Organisationen und Periodika werden detailliert dargestellt, um den LeserInnen deren Hintergründe und entsprechende Vernetzung zu offenbaren.

Über den Autor:
Anton Maegerle, Journalist, Buch- und TV-Autor, langjähriger Mitarbeiter des SPD-nahen Informationsdienstes "blick nach rechts", der Archiv-Notizen des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und der Vierteljahreshefte "Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums".

Veröffentlichungen u.a.:
Die Sprache des Hasses. Rechtsextremismus und völkische Esoterik - Jan van Helsing, Horst Mahler (2001)
Thule. Vom völkischen Okkultismus bis zur Neuen Rechten (2. Aufl. 1998, beide Publikationen mit Friedrich Paul Heller)
Blätter gegen Zeitgeist und Dekadenz. Profile und Beziehungen neurechter Periodika an Beispielen (in: Wolfgang Gessenharter/Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Die neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie? (2004))
Globalisierung aus Sicht der extremen Rechten (2005)
Rechte und Rechtsextreme im Protest gegen Hartz IV (2006)

Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Braunschweig 2007, Broschüre 64 Seiten

Artikelname: Anton Maegerle: GLOBALISIERUNG aus der Sicht der extremen Rechten
Artikelbeschreibung:

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2005
ISBN: 3-932082-12-5
Taschenbuch, 201 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen


Der Autor Anton Maegerle setzt sich in diesem Buch nicht nur mit der Kritik, sondern auch mit den Gegenentwürfen der extremen Rechten zum Globalisierungsprozess auseinander. Er stellt fest, dass diese in Sachen Globalisierung nur "alten Wein in neuen Schläuchen" offerieren: die Sehnsucht nach dem völkisch und politisch homogenen National- und Rassestaat, der sich von den kulturellen, politischen, sozialen und ökonomischen Einwirkungen aus anderen Ländern um der Bewahrung der eigenen Geschlossenheit willen weitgehend abschotten soll. Verbunden wird diese Grundauffassung mit der Ablehnung des Individualitätsprinzips und der Menschenrechte sowie chauvinistisch begründeten Antiamerikanismus und Antikapitalismus, oftmals gepaart mit Antisemitismus und Verschwörungsmythen.

Rechtsextremisten beabsichtigen mit der Ablehnung der Globalisierung, vorhandene bzw. entstehende Proteste und Unmutsstimmungen ideologisch mit Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus aufzuladen und sie politisch in ihrem Sinne umzusetzen.

Akribische Recherche, eine Fülle von Materialien, detaillierte Darstellung von Personen, Parteien und Organisationen verschaffen einen umfangreichen Überblick.


Über den Autor:

Anton Maegerle, Journalist, Buch- und TV-Autor, langjähriger Mitarbeiter des SPD-Informationsdienstes "blick nach rechts", der Archiv-Notizen des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und der Vierteljahresschrift "Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums". Veröffentlichungen u.a: Die Sprache des Hasses: Rechtsextremismus und völkische Esoterik - Jan van Helsing, Horst Mahler (2001); Thule. Vom völkischen Okkultismus bis zur Neuen Rechten (2. Auflage 1988, beide Publikationen mit Friedrich Paul Heller).


Preis = Schutzgebühr


Artikelkurzbeschreibung: Der Autor Anton Maegerle setzt sich in diesem Buch nicht nur mit der Kritik, sondern auch mit den Gegenentwürfen der extremen Rechten zum Globalisierungsprozess auseinander

Artikelname: Anton Maegerle: Rechte und Rechtsextreme im Protest gegen Hartz IV
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-22-2
ISBN-13 978-3-932082-22-1

Broschüre, 72 Seiten



Längst hat die modernisierte extreme Rechte die soziale Frage für sich entdeckt! Sie gibt sich antikapitalistisch, globalisierungskritisch und hat Themenfelder besetzt, die bis weit in die Mitte präsent sind und als "linke" Protestthemen ihre Präsenz z.B. bei Demonstrationen fanden.

Die Anfang August 2004 wieder belebten Montagsdemonstrationen waren für Rechtsextremisten ein ideales Betätigungsfeld. Sie versuchen seitdem mit der Hetze gegen Hartz IV bzw. die Agenda 2010 soziale Ängste und Unsicherheiten zu schüren, zu nutzen und zu instrumentalisieren. Mit der Verknüpfung sozialistischer und nationalistischer Parolen werden vereinfachende und populistische "Lösungen" angeboten, die die soziale Frage mit fremdenfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Vorstellungen aufladen.

Der Autor Anton Maegerle liefert hier einen Überblick durch eine akribisch recherchierte Fülle von Materialien und Informationen, stellt handelnde Personen, Parteien und Organisatoren vor. In diesem Sinne stellen die Materialien auch einen erneuten Anstoß zur Auseinandersetzung mit den populistischen "Gegenentwürfen" der extremen Rechten dar!


Über den Autor:
Anton Maegerle, Journalist, Buch- und TV-Autor, langjähriger Mitarbeiter des SPD-nahen Informationsdienstes "blick nach rechts", der Archiv-Notizen des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und der Vierteljahreshefte "Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums".

Veröffentlichungen u.a.:
Die Sprache des Hasses. Rechtsextremismus und völkische Esoterik - Jan van Helsing, Horst Mahler (2001)
Thule. Vom völkischen Okkultismus bis zur Neuen Rechten (2. Aufl. 1998, beide Publikationen mit Friedrich Paul Heller)
Blätter gegen Zeitgeist und Dekadenz. Profile und Beziehungen neurechter Periodika an Beispielen (in: Wolfgang Gessenharter/Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Die neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie? (2004))
Globalisierung aus Sicht der extremen Rechten (2005)

Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Braunschweig 2006/2007, Broschüre 72 Seiten

Artikelname: Cornelius Peltz-Förster: Handlungsfähig bleiben - handlungsfähig werden
Artikelbeschreibung: Rechtliche Grundlagen und Handlungsempfehlungen für Eltern rechtsextremer Jugendlicher


Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 3

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2010

ISBN 978-3-932082-36-8

Taschenbuch 21x15 cm,
128 Seiten


Ziel der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage dieses Buches bleibt primär, Eltern von rechtsextrem orientierten Jugendlichen ein Handwerkszeug an die Hand zu geben, um in der Auseinandersetzung mit ihrem Kind handlungsfähig zu bleiben oder es wieder zu werden. Dieses Buch richtet sich aber auch an Multiplikator/innen in der (sozial)pädagogischen Arbeit sowie an Lehrerinnen und Lehrer. Im Mittelpunkt steht dabei der Ansatz, den Zugang zur Auseinandersetzung mit dem Kind nicht ausschließlich über subjektive Moralvorstellungen oder Bewertungen der Eltern, sondern zusätzlich über rechtliche Grundlagen zu wählen. Anhand von Fragen wie "Was können Eltern unternehmen, wenn ihr Kind in seinem Zimmer "rechte Musik" hört?" und weiteren Fragestellungen werden sowohl der rechtliche Rahmen elterlichen Handelns als auch Handlungsempfehlungen benannt. Die Antworten werden von einer betroffenen Mutter, einem Aussteiger sowie einem Experten mit Blick auf ihre "Alltagstauglichkeit" kommentiert. Die Geschichte der betroffenen Mutter wird darüber hinaus ausführlich dokumentiert. Neben Informationen zu Hintergründen und Ursachen rechtsextremer Orientierungen und einer kommentierten Materialliste zum Thema sind Adressen von Beratungs- und Informationsstellen aufgeführt.

Über den Autor:
Cornelius Peltz-Förster, Jahrgang 1975, Diplom-Soziologe und Buchautor aus Bremen. Gegenwärtig befristet als Berater für das Projekt "pro aktiv gegen rechts - Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven" tätig, das aus Mitteln des Bundesprogramms "kompetent für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" gefördert wird.


Preis = Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 3

Artikelname: David Janzen, Reinhard Koch (Hrsg.): "Festung Harz"
Artikelbeschreibung: Die extreme Rechte im Landkreis Goslar und der niedersächsischen Harzregion

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2009

ISBN 978-3-932082-34-4
Broschüre 30x21 cm,
54 Seiten

Die gedruckte Ausgabe ist vergriffen

Titel kann hier als PDF heruntergeladen werden


Die "Festung Harz" ist das Ziel: Neonazis im Osten und Westen des Mittelgebirges basteln gemeinsam an diesem Projekt einer länderübergreifenden Bündelung ihrer Kräfte in drei Bundesländern - Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Verstärkt versuchen junge Neonazi-Politiker im Westteil des Harzes an die bisherigen Erfolge in den östlichen Nachbarländern anzuknüpfen. Gestützt auf kommunale Mandate in Vienenburg und Bad Lauterberg versucht die NPD ihre Strukturen in der Harzregion auszubauen. Dabei setzt sie auf eine enge Zusammenarbeit mit neonazistischen Kameradschaften.

Parallel dazu entwickelt sich auch im Westharz ein eigenes wirtschaftliches Netzwerk. Rechtsrock-Musiker, Produzenten, rassistische Liedermacher, Ladenbetreiber und Konzertorganisatoren sorgen dafür, dass den zahlreichen jungen Anhängern eigene Szene-Events angeboten werden und zudem Geld in die braunen Kassen kommt.

Wie der Wolf im Schafspelz geben sich die Neonazis dabei bieder, brav und bürgernah. Doch zahlreiche Waffenfunde bei Neonazis in Südniedersachsen zeigen das wahre Gesicht der extremen Rechten.

Die vorliegende Broschüre gibt einen Überblick über die extreme Rechte in der niedersächsischen Harzregion. Sie informiert über Strukturen, Aktivitäten, Entwicklungen und Strategien. Mit ihren Beiträgen wollen die Autoren über die Gefahren des Rechtsextremismus aufklären und damit die unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen und politischen Aktivitäten gegen die rechte Szene im Westharz unterstützen.

Artikelkurzbeschreibung: Die extreme Rechte im Landkreis Goslar und der niedersächsischen Harzregion

Artikelname: DVD: "Krisenkinder - Radikale Jugendliche, ratlose Eltern"
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 5


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-25-7
ISBN-13 978-3-932082-25-2

DVD, Laufzeit: 30 Minuten, Farbe


Ein Film von Annekathrin Wetzel, Produktion von Miriqudi-Film / Mitteldeutscher Rundfunk

Der Film zeigt am Beispiel zweier Familien, einer aus Deutschland-Ost, einer aus Deutschland-West, wie Eltern und Geschwister damit umgehen, wenn einer in der Familie in die rechte Szene abdriftet.

Familie K. lebt in einem kleinen Ort in Niedersachsen. Der Vater hat einen Handwerksbetrieb, Mutter und Tochter singen im Kirchenchor, der älteste Sohn besucht das Gymnasium. Seit einiger Zeit meidet die Familie Gemeindefeste und Geselligkeiten. Ihr jüngster Sohn Markus hat sich einer rechtsradikalen Gruppe angeschlossen und trägt seine Gesinnung demonstrativ zur Schau.

Die Chemnitzerin Sabine H. ist alleinerziehend. Bislang hatte sie das nie als Problem empfunden. Jetzt wünschte sie, sie könnte ihre Sorgen mit einem Partner besprechen. Im Frühjahr lernte ihre 13jährige Tochter einen Jungen kennen, der auf den ersten Blick einen guten Eindruck machte. Stutzig wurde Sabine H. als ihre Tochter abfällig über Ausländer sprach, zu alten Freunden auf Distanz ging und aus ihrem Zimmer hasserfüllte Lieder dröhnten.

Beide Familien standen den Veränderungen ihrer Kinder mehr oder weniger hilflos gegenüber. Sie schämten sich vor den Nachbarn, suchten den Fehler bei sich und empfanden Unbehagen angesichts der martialisch auftretenden Kameraden ihrer Kinder. Weder Verbote noch Diskussionen hatten gefruchtet. Beide Familien suchten Hilfe: in der Schule, beim Jugendamt, sogar bei der Polizei. Aber dort schien man ihre Sorgen nicht recht zu verstehen.

Familie K. hat mittlerweile die Unterstützung einer Beratungsstelle gefunden und das hat die häusliche Situation entspannt. Markus bekennt sich nach wie vor zu seinen rechtsradikalen Ansichten, aber es gibt wieder Gespräche und Gemeinsamkeiten.

Preis gleich Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 5. Ein Film von Annekathrin Wetzel.

Artikelname: DVD: "Neonazistinnen - Frauen in der Rechten Szene"
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-26-5
ISBN-13 978-3-932082-26-9

DVD, Laufzeit: 40 Minuten, Farbe


Ein Film von Andrea Röpke und Recherche Nord

Junge Mädchen und Frauen stellen die "zweite Front" der Neonazis. Sie wirken im Hintergrund und ziehen immer häufiger politisch die Fäden. Neonazistinnen sind dabei, wenn braune Kameraden aufmarschieren, sie gestalten NPD-Infotische und sorgen für nationalgesinnten Nachwuchs.
Ob als Straßenkämpferin, Gefährtin oder in der traditionellen völkischen Mutterrolle, weibliche Neonazis repräsentieren eine Vielfalt an Lifestyles und Lebensvorstellungen. Ihre Anwesenheit soll für Stabilität innerhalb des nationalistischen Spektrums sorgen. Sie wollen nicht mehr nur die Freundind eines Neonazis sein.

Es gibt weibliche Rednerinnen, eine bekannte NPD-Liedermacherin und eine neue Frauenorganisation der Neonazi-Partei. selbstbewußte Frauen sehen sich in ihrer "biologischen Rolle" zur "Erhaltung der weißen Rasse" verpflichtet, nach dem Motto "Kinder für das deutsche Vaterland". Der Schlüsselbegriff dieser Haltung liegt im Nationalsozialismus verwurzelt und nennt sich "Volksgemeinschaft".

Dieser Film soll die Zwiespältigkeit der extrem rechten Szene im Umgang mit ihrem weiblichen Potential widerspiegeln und einen Blick hinter die Kulissen einer nur scheinbar gleichberechtigt agierenden Szene gewähren. Denn Sexismus, Gewalt und Unterdrückung sind an der Tagesordnung. Aussteigerinnen - die über ihr Leben im braunen Sumpf berichten - gibt es kaum. Sie schweigen aus Angst vor den Kameraden.

Preis gleich Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Eine Dokumentation von Andrea Röpke und Recherche Nord

Artikelname: DVD: "WIR EROBERN DIE STÄDTE VOM LANDE AUS" - Portrait einer neonazistischen Keimzelle zwischen Weser und Elbe
Artikelbeschreibung:

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2005
DVD, Laufzeit: 40 Minuten, Farbe


Der Film "Wir erobern die Städte vom Land aus!" ist das Portrait einer neonazistischen Keimzelle zwischen Weser und Elbe in Niedersachsen. Der besondere Aktionismus dieser rechtsextremistischen Gruppe und ihre Versuche sich im ländlichen Raum zu etablieren, bilden den Hintergrund dieser Dokumentation. Der Film ist Realität und Fiktion zugleich. Tatsächlich geraten Jugendliche ins Visier der braunen Rattenfänger. Die sogenannte Schuloffensive der Neonazis in Verden/Aller ist leider allzu real, ebenso wie das neue Zentrum der Rechtsradikalen in Dörverden. Die Videoaufnahmen sind authentisch und dokumentieren einen kritischen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der rechten Szene. Sven, Protagonist des Filmes, dagegen ist ein fiktiver Neonazi, kurz vor dem Ausstieg aus der Szene. Seine Kommentare setzen sich aus tatsächlichen Aussagen ehemaliger Neonazis zusammen. Eintritt in die Szene, Erlebnisse und Verlauf sind szenetypisch. Gewalt, Bedrohung und Einschüchterung gehören zur neonazistischen Szene auch in Niedersachsen. Um so wichtiger sind die Gegenstrukturen. Engagierte Jugendliche, die sich den Neonazis in den Weg stellen. Sie kommen in dieser Dokumentation ebenso zu Wort wie ein betroffener Schulleiter und die Mutter eines Neonazis.

Der Film eignet sich gut als Grundlage für die Diskussion mit Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden und Jugendgruppen über rechtsextremistische Versuche unter Jugendlichen an Einfluss zu gewinnen.

Preis = Schutzgebühr


Artikelkurzbeschreibung: Der Film "Wir erobern die Städte vom Land aus!" ist das Portrait einer neonazistischen Keimzelle zwischen Weser und Elbe in Niedersachsen. Der besondere Aktionismus dieser rechtsextremistischen Gruppe und ihre Versuche sich im ländlichen Raum zu etablieren, bilden den Hintergrund dieser Dokumentation.

Artikelname: J. Peters, H. Hoffmann, U. Schmode (Hrsg.): HANDELN GEGEN RECHTS: Xenos - Berichte aus der Praxis
Artikelbeschreibung: VSA-Verlag
Hamburg 2005
ISBN: 3899651227
Taschenbuch, 112 Seiten, mit Abbildungen


Ein gemeinsames Buchprojekt von IG Metall Vorstand, Otto Brenner Stiftung, ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt

Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremes Gedankengut können nur gemeinsam bekämpft werden. Die AutorInnen dieses Buches berichten aus den im Rahmen des Xenos-Projektes gemachten Erfahrungen: Wechselseitig mehr Verständnis zeigen, miteinander statt Gegeneinander arbeiten und vom Anderen lernen.

Die Zahl fremdenfeindlicher Straftaten in Deutschland verharrt seit Jahren auf hohem Niveau. Rechtsextremes Gedankengut ist keine Modeerscheinung, die nach kurzer Zeit wieder von selbst verschwindet. Im Betrieb oder im Büro, im Sportverein oder in der S-Bahn werden täglich Menschen ausgegrenzt, weil sie anders sind. Sie haben eine andere Hautfarbe, Herkunft oder eine andere Religion. Wie reagieren wir in diesen Alltagssituationen darauf? Bei fremdenfeindlichen Sprüchen oder fremdenfeindlichem Verhalten zu reagieren oder einzugreifen, erfordert Mut und Kompetenz.

Zu "Xenos" als Teil des Projektes "Leben und Arbeiten in Vielfalt" der Bundesregierung haben die Otto Brenner Stiftung und die IG Metall (in Kooperation mit ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt) mehrere Teilprojekte entwickelt. In ihnen wird Menschen geholfen, Fremdenfeindlichkeit sensibel wahrzunehmen und mit Kompetenz und Zivilcourage darauf zu reagieren.

In diesem Buch werden die wichtigsten Erfahrungen der Teilprojekte zusammengefasst und für die Alltagspraxis anschaulich aufbereitet. Es richtet sich vor allem an Betriebsräte, Jugendvertreter und andere in der politischen Bildungsarbeit Tätigen.

"Die Bekämpfung des Rechtsextremismus erfordert vor allem Handeln im Alltag: Notwendig ist, immer wieder für Toleranz und Weltoffenheit zu werben – in Schulen und Freizeiteinrichtungen, Betrieben und Verwaltungen. Wie dies gehen kann, wurde im Rahmen des Xenos-Programmes in zahlreichen Projekten erprobt. Einige werden in diesem Band vorgestellt.
Artikelkurzbeschreibung: "Die Bekämpfung des Rechtsextremismus erfordert vor allem Handeln im Alltag: Notwendig ist, immer wieder für Toleranz und Weltoffenheit zu werben – in Schulen und Freizeiteinrichtungen, Betrieben und Verwaltungen. Wie dies gehen kann, wurde im Rahmen des Xenos-Programmes in zahlreichen Projekten erprobt. Einige werden in diesem Band vorgestellt.

Artikelname: Klaus J. Burckhardt, Reinhard Koch (Hrsg.): "Gib dem Hass keine Chance - Neo-Nazis enttarnen!"
Artikelbeschreibung: Arbeitshilfe und Dokumentation für den kirchlichen und schulischen Unterricht zum Thema Rechtsextremismus


Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 4


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig März 2010

ISBN 978-3-932082-37-5

Broschüre 30x21 cm,
68 Seiten inkl. Materialien-DVD


Die Arbeitshilfe enthält neben der Projektbeschreibung und Unterrichtsschritten eine DVD mit multimedialen Materialien, Praxisimpulsen und gottesdienstlichen Elementen. Sie ist für diese Altersgruppe bundesweit einmalig und kann für Jugendliche ab zwölf Jahren im Konfirmandenunterricht oder als Projekttag in Schulen eingesetzt werden.

Unterrichtskonzept und Broschüre sind entstanden als Kooperationsprojekt des Arbeitsfeldes Friedensarbeit im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben.


Preis = Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 4

Artikelname: M. Kohlstruck, Miteinander e.V. (Hrsg.): RECHTSEXTREME JUGENDKULTUR UND GEWALT - Eine Herausforderung für die pädagogische Praxi
Artikelbeschreibung: METROPOL-Verlag
Berlin 2002
ISBN: 393248276X
180 Seiten


Die rechtsextreme Jugendszene und ihre gewalttätige Praxis gegen Fremde sind seit der deutschen Vereinigung zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Lebens geworden. Michael Kohlstruck stellt diese Entwicklung dar und fragt nach den Handlungsmöglichkeiten der schulischen und außerschulischen pädagogischen Arbeit. Der Schwerpunkt liegt auf der Szene in Sachsen-Anhalt.

Artikelname: Maik Baumgärtner, Jesko Wrede: "Wer trägt die schwarze Fahne dort..."
Artikelbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 2

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2009

ISBN 978-3-932082-35-1

Taschenbuch 21x15 cm,
212 Seiten

Titel ist vergriffen


Völkische und neurechte Gruppen im Fahrwasser der Bündischen Jugend heute

Bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gründeten sich eine Reihe völkischer und nationalistischer Jugendorganisationen. Während viele kleine Gruppierungen die Zeit nicht überdauert haben, bestehen andere bis heute fort. Nicht alle sind dabei so offen neonazistisch, wie die im März 2009 verbotene Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ).

Die noch heute aktiven Gruppierungen sind in das völkische Milieu einzuordnen. Politisch orientieren sich diese häufig an den nationalrevolutionären Denkern der Weimarer Republik.

In Anlehnung an die deutsche Jugendbewegung, die sich u.a. durch die Wandervogel- und Teile der Pfadfinderbewegung ausdrückte, geben sich gerade diese Organisationen betont "jugendbewegt". Durch ihre Aktivitäten entstehen gewollte Schnittmengen zum nicht politisch motivierten Teil der Bündischen Jugend.

Traditionen und Erziehungsziele sind in den rechten Bünden dabei stets die Gleichen geblieben: Blut-und-Boden-Ideologie, sowie Idealisierung eines "Volkstums", ergänzt von den Ideen der Neuen Rechten, wie dem Konzept des Ethnopluralismus.

Maik Baumgärtner und Jesko Wrede stellen die Geschichte rechter Jugendbünde dar und durchleuchten die heute aktive Szene völkischer und neurechter Gruppen in Deutschland. Dabei benennen sie die Gruppen in Deutschland, ihre Akteure und Ideologien sowie die Erziehung der Kinder im Lebensbundprinzip. Erstmalig seit vielen Jahren liegt somit eine umfangreiche Untersuchung dieser Szene vor.



Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 2

Artikelname: Norbert Konz, Olaf Lobermeier, Reinhard Koch: Beratungskonzept "Wege aus der rechten Szene"
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 3


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-23-0
ISBN-13 978-3-932082-23-8

Broschüre, 62 Seiten


Beratung für Eltern und Bezugspersonen von Jugendlichen in der rechtsextremen Szene.

Das Beratungskonzept "Wege aus der rechten Szene" umfasst einen innovativen Ansatz zum Umgang mit Menschen, die eine rechtsextreme Orientierung aufweisen sowie den gesellschaftlichen Bedingungen, in welchen diese Orientierungen gelebt werden und zum Ausdruck kommen.

Ein Ausstieg aus der rechtsextremen Szene, so die Autoren, bedarf immer auch eines sozialen Umfeldes, das bei der Umsetzung unterstützend tätig wird. Der vorliegende Ansatz geht von der Vorstellung aus, dass Eltern und Bezugspersonen als sozialisationsrelevante Institution stärker in die Bewältigung der Ausstiegsprozesse ihrer "rechtsextrem orientierten Kinder" eingebunden werden sollten. Eltern in diesem Umfeld durch professionelle Beratung so zu stärken, dass sie für die betroffenen Menschen eine wertvolle Ressource darstellen, ist Ziel des vorliegenden Handlungskonzeptes.


Preis gleich Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 3. Beratung für Eltern und Bezugspersonen von Jugendlichen in der rechtsextremen Szene.

Artikelname: Olaf Lobermeier, Angelika Franke, Reinhard Koch (Hrsg.): Theoretische Analysen
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 4


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-24-9
ISBN-13 978-3-932082-24-5

Taschenbuch, 126 Seiten


Rechtsextremismus zwischen Theorie und Praxis: Theoretische Erklärungsmodelle und Ausstiegsanalysen

Der vorliegende Theorieband ist ein Ergebnis der Fachtagung "Wege aus der rechten Szene", die im Sommer 2006 in Braunschweig durchgeführt wurde. Neben Christel Hopf und Wolfgang Welp-Eggert, deren im Rahmen der Tagung präsentierte Vorträge in diesem Band vorgelegt werden, konnten weitere Autoren gewonnen werden, die einen Überblick über die Problematik rechtsextremistischer Gewalt und Sozialisation vor dem besonderen Hintergrund von Ein- und Ausstiegsprozessen in die rechte Szene geben.

Der Band ist als Sammlung grundsätzlicher Texte zu verstehen, die dem Leser einen Einstieg in die Thematik ermöglichen, aber auch dem aktuellen Stand der Bedeutung sozialisatorischer Einflüsse auf die Entstehung von Affinitäten zu rechtsextremen Gruppierungen beleuchtet. Die Frage, welche Schutzfaktoren Menschen davon abhalten, sich rechtsextremen Gruppen anzuschließen, lässt sich vor diesem Hintergrund nur sehr schwer beantworten. Gesicherte Erkenntnis ist aber immerhin, dass junge Menschen den Weg aus rechtsextremen Szenen wieder herausfinden können, wenn sie entsprechend professionell dabei unterstützt werden.

Inhaltsverzeichnis:


Preis gleich Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 4. Rechtsextremismus zwischen Theorie und Praxis: Theoretische Erklärungsmodelle und Ausstiegsanalysen

Artikelname: Olaf Lobermeier: Empirische Studien "Rechtsextremismus und Sozialisation"
Artikelbeschreibung:

Unter Mitarbeit von Petra Pawelskus und Katarzyna Plachta

Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 2


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006

ISBN: 10 3-932082-20-6

ISBN: 13 978-3-932082-20-7

Buch, 183 Seiten

In der vorliegenden Studie wurden 20 Eltern und enge Angehörige von Kindern aus der rechtsextremen Szene mittels qualitativer problemzentrierter Interviews zur interdepenten Beziehungsqualität befragt. Gegenstand der Untersuchung war die Beziehung von Eltern bzw. engen Angehörigen zu ihren Kindern, welche sich in der rechtsextremen Szene befanden, bzw. immer noch in diese Szene involviert sind.

Ausgangspunkt war die Fragestellung, ob Eltern im Hinblick auf einen potentiellen Ausstieg aus der Szene eine bedeutsame Ressource für ihre Kinder darstellen können.

Abgeleitet wurde diese Frage aus der Erfahrung der früheren Autoritarismusstudien (Adorno et. al. 1950), wonach eine strenge, straforientierte und lieblose Erziehung in der Familie zu problematischen sozialen und politischen Orientierungen führe, die von den Autoren als autoritäre Persönlichkeit beschrieben wurde. Bedenken an der allzu dogmatischen Verwendung dieses Ansatzes kamen insbesondere vor dem Hintergrund praktischer Erfahrungen mit Eltern, die keineswegs die oben genannten Erziehungspraktiken verkörperten und die ein großes Ausmaß an persönlichem Engagement aufbrachten und ihren Kindern im Hinblick auf ein Verlassen der rechten Szene als "liebevoller" Ansprechpartner zur Verfügung standen und immer noch stehen.

So wurden weitgehend Personen in die Untersuchung einbezogen, die es als erklärtes Ziel ansahen, den Kontakt zu ihren Kindern, die zum Teil sehr tief in die rechte Szene hineingerutscht sind, in einem positiven, d.h. unterstützenden Sinne aufrecht zu erhalten.

 

Über den Autor:

Olaf Lobermeier ist Vorstandsmitglied und Projektleiter im arpos Institut e.V. und beratender freier Mitarbeiter in der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt.

Von 1994 bis 2001 beschäftigt als Dipl. Sozialarbeiter/-pädagoge im Jugendamt der Stadt Braunschweig, Bereich Jugendhilfe und Erziehungshilfen; seit 1997 Lehrbeauftragter an der FH Braunschweig/Wolfenbüttel; 2001 wissenscaftlicher Mitarbeiter an der FH Braunschweig/Wolfenbüttel; 2002 Promotion am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Hannover; seit WS 2003/2004 Lehrbeauftragter am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Hannover; Leitung und Beratung verschiedener Forschungs-, Praxis- und Evaluationsprojekte im arpos Institut (Modellprojekt "Jugendarbeit zur Intensivierung der 'Prävention gegen Rechts - PräGeRex; "Konstruktive Konfliktbearbeitung im kommunalen Zusammenhang"; stellvertretender Leiter des Projektes "Opfer rechtsextremer Gewalt").

Preis = Schutzgebühr

 


Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 2. Eine empirische Studie zur Beziehungsqualität zwischen Eltern/Angehörigen und ihren rechtsorientierten Kindern.

Artikelname: RECHT GEGEN RECHTS. Infos - Fallbeispiele - Ratgeber
Artikelbeschreibung: Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (Hg.)
Braunschweig, 3. Auflage 2003
ISBN: 978-3-932082-09-2
Kleine Broschüre 15x10,5cm, 56 Seiten


Der aktuellen gesellschaftspolitischen Situation und ihrer Tendenz wie Fremdenfeindlichkeit und Rassismus muss mit Entschiedenheit, aber auch mit Umsicht entgegengetreten werden. Die Broschüre gibt anhand praktischer Beispiele konkrete Hilfestellung. Sie informiert über relevante Paragraphen des Strafgesetzbuches und zeigt Möglichkeiten auf, gegen einschlägige Tatbestände vorzugehen.

Was ist strafbar, wer kann Anzeige erstatten und wer nimmt eine Anzeige entgegen? Wann müssen Polizei oder Staatsanwaltschaft aktiv werden, können Zeugen anonym bleiben, wo bekommt man Unterstützung? Antworten auf diese und andere Fragen werden in konkreten Fallbeispielen gegeben.


Abgabe gegen Erstattung der Versandkosten. Bitte gewünschte Menge auswählen!

Artikelname: Reinhard Koch, Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Ein- & Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten
Artikelbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 1

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2009

ISBN 978-3-932082-33-7

Taschenbuch 21x15 cm,
136 Seiten

Die gedruckte Ausgabe ist vergriffen

Titel kann hier als PDF heruntergeladen werden


Unter welchen Bedingungen und in welchem Alter können Einstiege in den Rechtsextremismus erfolgen? Von welchen Aktivitäten und welchen Gedanken ist ein Leben in der Szene geprägt? Vor welchen Problemen stehen Personen, die diese Szene verlassen möchten? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des Seminars "Einstiegs- und Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten", das die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG), die Ruhr-Universität Bochum sowie das Schul- und das Innenministerium Nordrhein-Westfalen gemeinsam veranstaltet haben. Teilgenommen haben Studierende im Fach Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität. Ihr Werkstattbericht dokumentiert Leitfragen, Vorgehensweisen und Erkenntnisse der Veranstaltung.

Die Autorinnen und Autoren haben alle neun deutschsprachigen Autobiografien von Aussteigern im Vergleich analysiert und zwei intensive Gespräche mit Personen geführt, die jahrelang an der rechtsextremistischen Szene beteiligt waren. Ihre Untersuchung möchte auch Impulse für die Praxis liefern: für die Prävention des Rechtsextremismus, die Förderung der Ablösung und für Hilfen beim Ausstieg aus der Szene.


Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 1

Artikelname: v. Horn, Janzen, Weise, Koch (Hrsg.): CD-ROM RECHTE JUGENDKULTUREN - Zwischen Lifestyle, Clique und Partei
Artikelbeschreibung:

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2002
ISBN: 3-932082-08-7
CD-ROM (Windows)


Die CD-ROM gibt einen Überblick über Organisationen, Szenen, Medien, Lebensstil, Alltagskultur, Musik, Mode und Symbolik der rechten Jugendkultur in der BRD. Die CD-ROM ist als Begleitmaterial zur gleichnamigen Ausstellung erschienen, kann aber auch unabhängig davon eingesetzt werden (Informationen zur Ausstellung unter www.arug.de). Durch die multimediale Aufbreitung der Inhalte eignet sich die CD-ROM besonders für den Einsatz in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen. Neben Texten enthält die CD zahlreiche Bilder und Musikbeispiele.

Inhalt:


• Einführung: Rechte Jugendkulturen
• Strategie: Kulturelle Vormachtstellung
• No go areas: „National befreite Zonen“
• Organisationen: Drahtzieher der rechten Kultur
• Musik: Da wo man singt, da lass dich ruhig nieder ...
• Neuheidentum: Thor, Odin und Walhalla
• Medien: Skinzines und Internet
• Skinheads: Ein Stammbaum
• Mode: Kleider machen Leute
• Symbolik: Erkennungszeichen, Codes und Sprache
• Frauen: „Kameradinnen“ und Kampfgefährtinnen“
• Graue Wölfe: Türkische Rechtsextremisten in der BRD
• Erwachsen: Und dann?
• Gegenkulturen: Was tun gegen Rechts?


Systemvoraussetzungen: Windows-PC (ab WIN98) mit mind. 400 Mhz und 64 MB Arbeitspeicher, Soundkarte und eine Bildschirmauflösung von 800x600 Pixeln.


Preis = Schutzgebühr


Artikelkurzbeschreibung: Die CD-ROM gibt einen Überblick über Organisationen, Szenen, Medien, Lebensstil, Alltagskultur, Musik, Mode und Symbolik der rechten Jugendkultur in der BRD.

Artikelname: W. Stender, G. Rohde, T. Weber (Hrsg.): INTERKULTURELLE UND ANTIRASSISTISCHE BILDUNGSARBEIT - Projekterfahrungen und theoretisch
Artikelbeschreibung: Brandes & Apsel
Frankfurt am Main 2003
ISBN 978-3860993170
Taschenbuch, 252 Seiten

Seit der Rechtsextremismusdebatte vom Sommer 2000 ist vieles in Bewegung geraten: Staatliche Programme gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit wurden aufgelegt, eine Palette von Projekten mit ganz unterschiedlichen Ansätzen ist entstanden. Nach zwei Jahren breiter Förderung stellt sich die Frage nach der Qualität, nach den Grenzen und den Perspektiven antirassistischer und interkultureller Pädagogik. Können die Konzepte die in sie gesetzten Erwartungen einlösen? Sind die verwendeten Methoden und Verfahren den Zielen angemessen und auf die jeweiligen Zielgruppen zugeschnitten? Bestimmend ist dabei die Kontroverse zwischen antirassistischer und interkultureller Pädagogik. Es zeichnen sich in den Beiträgen dieses Bandes Linien einer produktiven Annäherung und Zusammenführung beider Perspektiven ab.

Folgende Beiträge sind in diesem Buch enthalten: Rudolf Leiprecht: Antirassistische Ansätze in (Sozial-)pädagogischen Arbeitsfeldern.
Albert Scherr: Interkulturelle Pädagogik (k)eine angemessene Reaktion auf Rechtsextremismus.
Annita Kalpaka: Stolpersteine und Edelsteine in der interkulturellen und antirassistischen Bildungsarbeit.
Wolfram Stender: Erziehung zur Toleranz? Probleme antirassistischer Pädagogik in Deutschland.
Susanne Czuba-Konrad: Migrationsliteratur als Medium in der antirassistischen Arbeit.
Armin Steil, Eva-Maria Kenngott: Fremdheit als Problem moralischen Lernens.
Bernd Hayen, Karsten Heller, Manuela Reichle und Georg Rohde: Wie kann Fortbildung in Sachsen-Anhalt als Empowerment funktionieren?
Karamba Diaby: Interkulturelle und antirassistische Pädagogik in Sachsen-Anhalt.
Florian Schulze: Interkulturalität per Döner?
Nancy Sosath, Torsten Sowada, Steffen Kulow: Für Demokratie Courage zeigen!
Till Baumann, Katharina Lammers, Katrin Wolf: Theater im Kontext antirassistischer Pädagogik.
Kerstin Schumann: Rechtsextremismus ein Thema für Mädchen?
Hendrik Möser und René Lampe: Rechtsextremismus und Männlichkeit.