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Kategoriename: Neuerscheinungen 2011

Artikelname: DVD: "Braune Kameradin - Frauen in der Neonazi-Szene"
Artikelbeschreibung: Ein Film von Otto Belina, Andrea Röpke und Laas Boje

Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2010/2011

ISBN 978-3-932082-45-0

DVD-Video, Laufzeit: 13 Minuten, Farbe



Etwa jeder fünfte Neonazi ist weiblich. Mit rund 20 Prozent stellen junge Mädchen und Frauen die "zweite Front" innerhalb des braunen Spektrums. Obwohl immer noch Männerbastion, treiben sie rassistische Ideologie, Gewaltbereitschaft, aber vor allem die kommunale Verankerung mit voran. In den Reihen von NPD, "Freien Kameradschaften" und völkischen Kulturschaffenden gelten Frauen als nicht weniger radikal als die Männer. Sie wirken im Hintergrund, ziehen aber immer häufiger auch politisch an den Fäden. Sie sind dabei, wenn extrem rechte Kameraden aufmarschieren, sie gestalten Info-Tische, unterstützen den Wahlkampf und sorgen für eine nationalgesinnte Erziehung des Nachwuchses.

Dieser Film soll die Zwiespältigkeit der Neonazi-Szene im Umgang mit ihrem weiblichen Potential widerspiegeln und einen Blick hinter die Kulissen einer nur scheinbar gleichberechtigt agierenden Szene gewähren. Denn trotz professioneller Aufmachung, eigener Internetpräsenz und modernem Anschein sind Frauenfeindlichkeit, Gewalt und Unterdrückung dort an der Tagesordnung. Eine Aussteigerin, aktiv in einer berüchtigten "Mädel-Kameradschaft", räumt mit der gesellschaftlichen Vorstellung auf, Frauen seien harmloser als die Männer. Sie berichtet davon, selbst sehr bewusst junge Menschen für die tiefbraune Ideologie angeworben zu haben. Subtile Mittel der Einschüchterung gehören auch zum Politikverständnis. Die Expertin Renate Feldmann vom "Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus" stellt die neuen rechten Frauenbilder und weibliche Strategien vor. Vielseitiges Film- und Fotomaterial enttarnt eine neonazistische Gesinnungsfront - aufgebaut von Männern und Frauen.





Preis gleich Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Ein Film von Otto Belina, Andrea Röpke und Laas Boje

Artikelname: Gideon Thalmann, Felix Reiter: Im Kampf gegen "überstaatliche Mächte"
Artikelbeschreibung: Die völkische Ludendorff-Bewegung - von "Jugenderziehung" bis "Ahnenpflege"


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig, April 2011

ISBN 978-3-932082-46-7

Broschüre 30x21 cm,
56 Seiten


Über die völkische Sekte der Ludendorffer ist wenig bekannt. Doch verfügen sie über ein dichtes Netzwerk an Vereinen, "Freundeskreisen" und Verlagen. Bereits die Kinder werden im Sinne der antisemitischen und rassistischen Ideologie erzogen.
 
Die Ludendorff-Bewegung, die sich auf die verschwörungstheoretischen Ansichten des einstigen Generals Erich Ludendorff und seiner Frau Mathilde bezieht, hat ihre Ursprünge in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie war in der Weimarer Republik und auch später während der Zeit des Nationalsozialismus eine der wichtigsten völkischen Strömungen. Nachdem sie sich in der jungen Bundesrepublik schnell regeneriert hatte, kann sie nach anderthalb Jahrzehnten des Verbotes, seit Ende der Siebziger, weitestgehend ungestört agieren.

Die von den Ludendorffern propagierten Theorien einer "jüdischen Weltverschwörung" bilden auch heute noch den Grundstein der Weltanschauung und erinnert an die Ideologie der Nazis - geprägt von Antisemitismus und Rassismus. Diese Broschüre soll über die Strukturen der Ludendorffer sowie ihr Umfeld aufklären.



Preis = Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Die völkische Ludendorff-Bewegung - von "Jugenderziehung" bis "Ahnenpflege"