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Kategoriename: Neuerscheinungen 2007

Artikelname: Anton Maegerle: Gewerkschaften im Visier von Rechten und Rechtsextremisten
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2007

ISBN 978-3-932082-30-6

Broschüre, 64 Seiten



Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Thema "Gewerkschaften im Visier von Rechten und Rechtsextremisten". Dargestellt werden Verhältnis und Stellung von Parteien, Vereinen und Periodika zum DGB bzw. seinen Einzelgewerkschaften. In einem Exkurs wird auf rechte Einzelpersonen eingegangen, die sich auffallend häufig negativ zu gewerkschaftlichen Positionen geäußert haben; darunter finden sich auch bundesweit bekannte Persönlichkeiten mit gesellschaftlichem Einfluss. Anhand chronologischer Überblicke wird dokumentiert, dass Rechtsextremisten im Rahmen ihrer Wort- und Platzergreifungsstrategie neuerdings auf Gewerkschaftsveranstaltungen aufmarschieren und den "Tag der Arbeit", den 1. Mai, für ihre Ziele instrumentalisieren wollen.

Die Unternehmer kennen viele Wege, Tarifstandards zu senken und ihre Profite somit auf Kosten der abhängig Beschäftigten zu steigern. Einer davon ist die Unterstützung oder gar Gründung sogenannter gelber Gewerkschaften, die der Spaltung der Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnenschaft dient. Die Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB) sorgte diesbezüglich im Frühjahr 2007 für entsprechende Schlagzeilen.

Neben der Darstellung gelber Gewerkschaften wird der Frage nachgegangen, ob GewerkschafterInnen immun gegenüber rechtsextremen Einstellungen sind.

Im Rahmen dieser Arbeit wurden in einem Zeitraum von ca. 2001 bis zum Sommer 2007 Internet, Zeitungen und Zeitschriften, Zeitungsartikel, Bücher, Flugblätter, Seminar- und Schulungsmaterial, Veranstaltungs- und Demonstrationsaufrufe des rechten bis rechtsextremen Spektrums sowie Aufmärsche, Demonstrationen und Kundgebungen der rechtsextremen Szene am 1. Mai ausgewertet. Personen, Organisationen und Periodika werden detailliert dargestellt, um den LeserInnen deren Hintergründe und entsprechende Vernetzung zu offenbaren.

Über den Autor:
Anton Maegerle, Journalist, Buch- und TV-Autor, langjähriger Mitarbeiter des SPD-nahen Informationsdienstes "blick nach rechts", der Archiv-Notizen des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und der Vierteljahreshefte "Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums".

Veröffentlichungen u.a.:
Die Sprache des Hasses. Rechtsextremismus und völkische Esoterik - Jan van Helsing, Horst Mahler (2001)
Thule. Vom völkischen Okkultismus bis zur Neuen Rechten (2. Aufl. 1998, beide Publikationen mit Friedrich Paul Heller)
Blätter gegen Zeitgeist und Dekadenz. Profile und Beziehungen neurechter Periodika an Beispielen (in: Wolfgang Gessenharter/Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Die neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie? (2004))
Globalisierung aus Sicht der extremen Rechten (2005)
Rechte und Rechtsextreme im Protest gegen Hartz IV (2006)

Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Braunschweig 2007, Broschüre 64 Seiten

Artikelname: Anton Maegerle: Rechte und Rechtsextreme im Protest gegen Hartz IV
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-22-2
ISBN-13 978-3-932082-22-1

Broschüre, 72 Seiten



Längst hat die modernisierte extreme Rechte die soziale Frage für sich entdeckt! Sie gibt sich antikapitalistisch, globalisierungskritisch und hat Themenfelder besetzt, die bis weit in die Mitte präsent sind und als "linke" Protestthemen ihre Präsenz z.B. bei Demonstrationen fanden.

Die Anfang August 2004 wieder belebten Montagsdemonstrationen waren für Rechtsextremisten ein ideales Betätigungsfeld. Sie versuchen seitdem mit der Hetze gegen Hartz IV bzw. die Agenda 2010 soziale Ängste und Unsicherheiten zu schüren, zu nutzen und zu instrumentalisieren. Mit der Verknüpfung sozialistischer und nationalistischer Parolen werden vereinfachende und populistische "Lösungen" angeboten, die die soziale Frage mit fremdenfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Vorstellungen aufladen.

Der Autor Anton Maegerle liefert hier einen Überblick durch eine akribisch recherchierte Fülle von Materialien und Informationen, stellt handelnde Personen, Parteien und Organisatoren vor. In diesem Sinne stellen die Materialien auch einen erneuten Anstoß zur Auseinandersetzung mit den populistischen "Gegenentwürfen" der extremen Rechten dar!


Über den Autor:
Anton Maegerle, Journalist, Buch- und TV-Autor, langjähriger Mitarbeiter des SPD-nahen Informationsdienstes "blick nach rechts", der Archiv-Notizen des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und der Vierteljahreshefte "Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums".

Veröffentlichungen u.a.:
Die Sprache des Hasses. Rechtsextremismus und völkische Esoterik - Jan van Helsing, Horst Mahler (2001)
Thule. Vom völkischen Okkultismus bis zur Neuen Rechten (2. Aufl. 1998, beide Publikationen mit Friedrich Paul Heller)
Blätter gegen Zeitgeist und Dekadenz. Profile und Beziehungen neurechter Periodika an Beispielen (in: Wolfgang Gessenharter/Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Die neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie? (2004))
Globalisierung aus Sicht der extremen Rechten (2005)

Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Braunschweig 2006/2007, Broschüre 72 Seiten

Artikelname: DVD: "Krisenkinder - Radikale Jugendliche, ratlose Eltern"
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 5


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-25-7
ISBN-13 978-3-932082-25-2

DVD, Laufzeit: 30 Minuten, Farbe


Ein Film von Annekathrin Wetzel, Produktion von Miriqudi-Film / Mitteldeutscher Rundfunk

Der Film zeigt am Beispiel zweier Familien, einer aus Deutschland-Ost, einer aus Deutschland-West, wie Eltern und Geschwister damit umgehen, wenn einer in der Familie in die rechte Szene abdriftet.

Familie K. lebt in einem kleinen Ort in Niedersachsen. Der Vater hat einen Handwerksbetrieb, Mutter und Tochter singen im Kirchenchor, der älteste Sohn besucht das Gymnasium. Seit einiger Zeit meidet die Familie Gemeindefeste und Geselligkeiten. Ihr jüngster Sohn Markus hat sich einer rechtsradikalen Gruppe angeschlossen und trägt seine Gesinnung demonstrativ zur Schau.

Die Chemnitzerin Sabine H. ist alleinerziehend. Bislang hatte sie das nie als Problem empfunden. Jetzt wünschte sie, sie könnte ihre Sorgen mit einem Partner besprechen. Im Frühjahr lernte ihre 13jährige Tochter einen Jungen kennen, der auf den ersten Blick einen guten Eindruck machte. Stutzig wurde Sabine H. als ihre Tochter abfällig über Ausländer sprach, zu alten Freunden auf Distanz ging und aus ihrem Zimmer hasserfüllte Lieder dröhnten.

Beide Familien standen den Veränderungen ihrer Kinder mehr oder weniger hilflos gegenüber. Sie schämten sich vor den Nachbarn, suchten den Fehler bei sich und empfanden Unbehagen angesichts der martialisch auftretenden Kameraden ihrer Kinder. Weder Verbote noch Diskussionen hatten gefruchtet. Beide Familien suchten Hilfe: in der Schule, beim Jugendamt, sogar bei der Polizei. Aber dort schien man ihre Sorgen nicht recht zu verstehen.

Familie K. hat mittlerweile die Unterstützung einer Beratungsstelle gefunden und das hat die häusliche Situation entspannt. Markus bekennt sich nach wie vor zu seinen rechtsradikalen Ansichten, aber es gibt wieder Gespräche und Gemeinsamkeiten.

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Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 5. Ein Film von Annekathrin Wetzel.

Artikelname: DVD: "Neonazistinnen - Frauen in der Rechten Szene"
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-26-5
ISBN-13 978-3-932082-26-9

DVD, Laufzeit: 40 Minuten, Farbe


Ein Film von Andrea Röpke und Recherche Nord

Junge Mädchen und Frauen stellen die "zweite Front" der Neonazis. Sie wirken im Hintergrund und ziehen immer häufiger politisch die Fäden. Neonazistinnen sind dabei, wenn braune Kameraden aufmarschieren, sie gestalten NPD-Infotische und sorgen für nationalgesinnten Nachwuchs.
Ob als Straßenkämpferin, Gefährtin oder in der traditionellen völkischen Mutterrolle, weibliche Neonazis repräsentieren eine Vielfalt an Lifestyles und Lebensvorstellungen. Ihre Anwesenheit soll für Stabilität innerhalb des nationalistischen Spektrums sorgen. Sie wollen nicht mehr nur die Freundind eines Neonazis sein.

Es gibt weibliche Rednerinnen, eine bekannte NPD-Liedermacherin und eine neue Frauenorganisation der Neonazi-Partei. selbstbewußte Frauen sehen sich in ihrer "biologischen Rolle" zur "Erhaltung der weißen Rasse" verpflichtet, nach dem Motto "Kinder für das deutsche Vaterland". Der Schlüsselbegriff dieser Haltung liegt im Nationalsozialismus verwurzelt und nennt sich "Volksgemeinschaft".

Dieser Film soll die Zwiespältigkeit der extrem rechten Szene im Umgang mit ihrem weiblichen Potential widerspiegeln und einen Blick hinter die Kulissen einer nur scheinbar gleichberechtigt agierenden Szene gewähren. Denn Sexismus, Gewalt und Unterdrückung sind an der Tagesordnung. Aussteigerinnen - die über ihr Leben im braunen Sumpf berichten - gibt es kaum. Sie schweigen aus Angst vor den Kameraden.

Preis gleich Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Eine Dokumentation von Andrea Röpke und Recherche Nord

Artikelname: Esther Lehnert: Wann ist der Mann ein Mann?
Artikelbeschreibung: Ein modulares Bildungskonzept zum Thema "Männer privat" und "Männlichkeit und Arbeitswelt"


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-29-X
ISBN-13 978-3-932082-29-0

Broschüre, 54 Seiten


Allerorten wird immer wieder konstatiert, dass geschlechterreflektierende Konzepte im gesamten Bereich von Jugendhilfe und im speziellen auch im Bereich der politischen Bildung erforderlich sind. In der Regel wird bedauernd festgestellt, dass es zwar ein differenziertes Angebot für Mädchen und junge Frauen gibt, vergleichbares für männliche Jugendliche noch aussteht. Das europaweite Projekt Gendermainstreaming in der Jugendhilfe ist jedoch ohne qualifizierte, geschlechterreflektierende Angebote für den männlichen Teil der Jugend nicht realisierbar. Wir sind der Meinung, dass auch junge Männer Hilfestellungen und Orientierungsmöglichkeiten an die Hand bekommen sollten und zwar solche, die sich aus ihrer sozialen, ethnischen und geschlechtlichen Lebenswelt heraus ergeben.

Vorliegendes modulares Trainingskonzept zu den Themen "Männer privat" und "Männlichkeit und Arbeitswelt" stellt ein solches geschlechterreflektierendes Angebot für die Bildungsarbeit mit männlichen Auszubildenden dar. Es richtet sich an Trainer/innen und Multiplikator/innen aus der politischen Bildungsarbeit.

Im ersten Teil des Konzeptes - "Gesellschaftlicher Bezug, Hintergründe und Ziele" - stellen wir die gesellschaftlichen Hintergründe heraus, entwickeln eine theoretische Einordnung des Konzeptes und stellen dar, welche Ziele wir mit dem Konzept verbinden. In den folgenden beiden Kapiteln präsentieren wir unsere beiden Module sowie deren methodische Umsetzung - "Männer privat - Methoden"; "Männlichkeit und Arbeitswelt - Methoden". Anschließend stellen wir zusätzliche themenübergreifende Methoden vor - Zusatzübungen. Im Anhang wird auf weiterführende Literatur verwiesen und es werden geeignete Spiel-Filme vorgestellt.


Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Ein modulares Bildungskonzept zum Thema "Männer privat" und "Männlichkeit und Arbeitswelt"

Artikelname: Markus Gröchtemeier: Ausgrenzung, Beraubung und Emigration - Die jüdische Familie Rosenbaum aus Schöppenstedt
Artikelbeschreibung: Arbeitsmaterialien für die schulische und außerschulische Jugendbildungsarbeit


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-27-3
ISBN-13 978-3-932082-27-6

Broschüre, 66 Seiten


David Rosenbaum lebte als angesehener und wohlhabender Viehhändler in Schöppenstedt (Landkreis Wolfenbüttel). In der Weimarer Republik gehörte die mehrköpfige jüdische Familie zum gehobenen Bürgertum der Kleinstadt. Doch mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 begann die stufenweise und vielschichtige Verfolgung der Rosenbaums, die in der Beraubung des Vermögens und der Emigration 1941 gipfelte.

Der Autor:
Markus Gröchtemeier, M.A., geboren am 1. Januar 1970, Studium der Neueren Geschichte u. Literaturwissenschaft, Tätigkeit als Buchautor, Lektor und Freier Journalist

Buchveröffentlichungen:
"Nationalsozialismus auf dem Land. Der Landkreis Wolfenbüttel in den Jahren 1933 bis 1945." (Hrsg. Landkreis Wolfenbüttel)


Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Arbeitsmaterialien für die schulische und außerschulische Jugendbildungsarbeit

Artikelname: Norbert Konz, Olaf Lobermeier, Reinhard Koch: Beratungskonzept "Wege aus der rechten Szene"
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 3


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-23-0
ISBN-13 978-3-932082-23-8

Broschüre, 62 Seiten


Beratung für Eltern und Bezugspersonen von Jugendlichen in der rechtsextremen Szene.

Das Beratungskonzept "Wege aus der rechten Szene" umfasst einen innovativen Ansatz zum Umgang mit Menschen, die eine rechtsextreme Orientierung aufweisen sowie den gesellschaftlichen Bedingungen, in welchen diese Orientierungen gelebt werden und zum Ausdruck kommen.

Ein Ausstieg aus der rechtsextremen Szene, so die Autoren, bedarf immer auch eines sozialen Umfeldes, das bei der Umsetzung unterstützend tätig wird. Der vorliegende Ansatz geht von der Vorstellung aus, dass Eltern und Bezugspersonen als sozialisationsrelevante Institution stärker in die Bewältigung der Ausstiegsprozesse ihrer "rechtsextrem orientierten Kinder" eingebunden werden sollten. Eltern in diesem Umfeld durch professionelle Beratung so zu stärken, dass sie für die betroffenen Menschen eine wertvolle Ressource darstellen, ist Ziel des vorliegenden Handlungskonzeptes.


Preis gleich Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 3. Beratung für Eltern und Bezugspersonen von Jugendlichen in der rechtsextremen Szene.

Artikelname: Olaf Lobermeier, Angelika Franke, Reinhard Koch (Hrsg.): Theoretische Analysen
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 4


Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-24-9
ISBN-13 978-3-932082-24-5

Taschenbuch, 126 Seiten


Rechtsextremismus zwischen Theorie und Praxis: Theoretische Erklärungsmodelle und Ausstiegsanalysen

Der vorliegende Theorieband ist ein Ergebnis der Fachtagung "Wege aus der rechten Szene", die im Sommer 2006 in Braunschweig durchgeführt wurde. Neben Christel Hopf und Wolfgang Welp-Eggert, deren im Rahmen der Tagung präsentierte Vorträge in diesem Band vorgelegt werden, konnten weitere Autoren gewonnen werden, die einen Überblick über die Problematik rechtsextremistischer Gewalt und Sozialisation vor dem besonderen Hintergrund von Ein- und Ausstiegsprozessen in die rechte Szene geben.

Der Band ist als Sammlung grundsätzlicher Texte zu verstehen, die dem Leser einen Einstieg in die Thematik ermöglichen, aber auch dem aktuellen Stand der Bedeutung sozialisatorischer Einflüsse auf die Entstehung von Affinitäten zu rechtsextremen Gruppierungen beleuchtet. Die Frage, welche Schutzfaktoren Menschen davon abhalten, sich rechtsextremen Gruppen anzuschließen, lässt sich vor diesem Hintergrund nur sehr schwer beantworten. Gesicherte Erkenntnis ist aber immerhin, dass junge Menschen den Weg aus rechtsextremen Szenen wieder herausfinden können, wenn sie entsprechend professionell dabei unterstützt werden.

Inhaltsverzeichnis:


Preis gleich Schützgebühr

Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 4. Rechtsextremismus zwischen Theorie und Praxis: Theoretische Erklärungsmodelle und Ausstiegsanalysen

Artikelname: VVN-BdA u. Antifaschistische Aktion Hameln-Pyrmont, ARUG (Hrsg.): Zwangsarbeit in Hameln-Pyrmont 1933-1945
Artikelbeschreibung:
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007

ISBN-10 3-932082-21-4
ISBN-13 978-3-932082-21-4

Broschüre, 116 Seiten


Der Antifaschistischen Aktion Hameln-Pyrmont ist es in den letzten Jahren gelungen, Kontakte zu ca. 50 ehemaligen Zwangsarbeitern bzw. überlebenden Familienmitgliedern herzustellen. In ihren oft erschütternden Briefen, auf denen die Aussagen der Broschüre beruhen, berichten sie von ihrer Verschleppung aus der ehemaligen Sowjetunion (vorwiegend Ukraine und Weissrussland) und der Zwangsarbeit im Landkreis Hameln-Pyrmont in der Zeit des Nationalsozialismus.

Die Autoren wollen mit dieser Broschüre einen Beitrag zur Aufarbeitung von "Heimatgeschichte" leisten, indem sie lange verdrängte oder beschönigte Tatsachen beleuchten, Täter und Profiteure benennen und vor allem die Opfer würdigen und ihrer gedenken.


Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Braunschweig 2006/2007, Broschüre 116 Seiten