Artikelname: Cornelius Peltz-Förster: Handlungsfähig bleiben - handlungsfähig werden
Artikelbeschreibung: Rechtliche Grundlagen und Handlungsempfehlungen für Eltern rechtsextremer Jugendlicher
Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 3
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2010
ISBN 978-3-932082-36-8
Taschenbuch 21x15 cm, 128 Seiten
Ziel der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage dieses Buches bleibt primär, Eltern von rechtsextrem orientierten Jugendlichen ein Handwerkszeug an die Hand zu geben, um in der Auseinandersetzung mit ihrem Kind handlungsfähig zu bleiben oder es wieder zu werden. Dieses Buch richtet sich aber auch an Multiplikator/innen in der (sozial)pädagogischen Arbeit sowie an Lehrerinnen und Lehrer. Im Mittelpunkt steht dabei der Ansatz, den Zugang zur Auseinandersetzung mit dem Kind nicht ausschließlich über subjektive Moralvorstellungen oder Bewertungen der Eltern, sondern zusätzlich über rechtliche Grundlagen zu wählen. Anhand von Fragen wie "Was können Eltern unternehmen, wenn ihr Kind in seinem Zimmer "rechte Musik" hört?" und weiteren Fragestellungen werden sowohl der rechtliche Rahmen elterlichen Handelns als auch Handlungsempfehlungen benannt. Die Antworten werden von einer betroffenen Mutter, einem Aussteiger sowie einem Experten mit Blick auf ihre "Alltagstauglichkeit" kommentiert. Die Geschichte der betroffenen Mutter wird darüber hinaus ausführlich dokumentiert. Neben Informationen zu Hintergründen und Ursachen rechtsextremer Orientierungen und einer kommentierten Materialliste zum Thema sind Adressen von Beratungs- und Informationsstellen aufgeführt.
Über den Autor:
Cornelius Peltz-Förster, Jahrgang 1975, Diplom-Soziologe und Buchautor aus Bremen. Gegenwärtig befristet als Berater für das Projekt "pro aktiv gegen rechts - Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven" tätig, das aus Mitteln des Bundesprogramms "kompetent für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" gefördert wird.
Preis = Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 3
Artikelname: David Janzen, Reinhard Koch (Hrsg.): "Festung Harz"
Artikelbeschreibung: Die extreme Rechte im Landkreis Goslar und der niedersächsischen Harzregion
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2009
ISBN 978-3-932082-34-4
Broschüre 30x21 cm, 54 Seiten
Die gedruckte Ausgabe ist vergriffen
Titel kann hier als PDF heruntergeladen werden
Die "Festung Harz" ist das Ziel: Neonazis im Osten und Westen des Mittelgebirges basteln gemeinsam an diesem Projekt einer länderübergreifenden Bündelung ihrer Kräfte in drei Bundesländern - Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Verstärkt versuchen junge Neonazi-Politiker im Westteil des Harzes an die bisherigen Erfolge in den östlichen Nachbarländern anzuknüpfen. Gestützt auf kommunale Mandate in Vienenburg und Bad Lauterberg versucht die NPD ihre Strukturen in der Harzregion auszubauen. Dabei setzt sie auf eine enge Zusammenarbeit mit neonazistischen Kameradschaften.
Parallel dazu entwickelt sich auch im Westharz ein eigenes wirtschaftliches Netzwerk. Rechtsrock-Musiker, Produzenten, rassistische Liedermacher, Ladenbetreiber und Konzertorganisatoren sorgen dafür, dass den zahlreichen jungen Anhängern eigene Szene-Events angeboten werden und zudem Geld in die braunen Kassen kommt.
Wie der Wolf im Schafspelz geben sich die Neonazis dabei bieder, brav und bürgernah. Doch zahlreiche Waffenfunde bei Neonazis in Südniedersachsen zeigen das wahre Gesicht der extremen Rechten.
Die vorliegende Broschüre gibt einen Überblick über die extreme Rechte in der niedersächsischen Harzregion. Sie informiert über Strukturen, Aktivitäten, Entwicklungen und Strategien. Mit ihren Beiträgen wollen die Autoren über die Gefahren des Rechtsextremismus aufklären und damit die unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen und politischen Aktivitäten gegen die rechte Szene im Westharz unterstützen.
Artikelkurzbeschreibung: Die extreme Rechte im Landkreis Goslar und der niedersächsischen Harzregion
Artikelname: Klaus J. Burckhardt, Reinhard Koch (Hrsg.): "Gib dem Hass keine Chance - Neo-Nazis enttarnen!"
Artikelbeschreibung: Arbeitshilfe und Dokumentation für den kirchlichen und schulischen Unterricht zum Thema Rechtsextremismus
Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 4
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig März 2010
ISBN 978-3-932082-37-5
Broschüre 30x21 cm, 68 Seiten inkl. Materialien-DVD
Die Arbeitshilfe enthält neben der Projektbeschreibung und Unterrichtsschritten eine DVD mit multimedialen Materialien, Praxisimpulsen und gottesdienstlichen Elementen. Sie ist für diese Altersgruppe bundesweit einmalig und kann für Jugendliche ab zwölf Jahren im Konfirmandenunterricht oder als Projekttag in Schulen eingesetzt werden.
Unterrichtskonzept und Broschüre sind entstanden als Kooperationsprojekt des Arbeitsfeldes Friedensarbeit im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben.
Preis = Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 4
Artikelname: Reinhard Koch, Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Ein- & Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten
Artikelbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 1
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2009
ISBN 978-3-932082-33-7
Taschenbuch 21x15 cm, 136 Seiten
Die gedruckte Ausgabe ist vergriffen
Titel kann hier als PDF heruntergeladen werden
Unter welchen Bedingungen und in welchem Alter können Einstiege in den Rechtsextremismus erfolgen? Von welchen Aktivitäten und welchen Gedanken ist ein Leben in der Szene geprägt? Vor welchen Problemen stehen Personen, die diese Szene verlassen möchten? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des Seminars "Einstiegs- und Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten", das die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG), die Ruhr-Universität Bochum sowie das Schul- und das Innenministerium Nordrhein-Westfalen gemeinsam veranstaltet haben. Teilgenommen haben Studierende im Fach Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität. Ihr Werkstattbericht dokumentiert Leitfragen, Vorgehensweisen und Erkenntnisse der Veranstaltung.
Die Autorinnen und Autoren haben alle neun deutschsprachigen Autobiografien von Aussteigern im Vergleich analysiert und zwei intensive Gespräche mit Personen geführt, die jahrelang an der rechtsextremistischen Szene beteiligt waren. Ihre Untersuchung möchte auch Impulse für die Praxis liefern: für die Prävention des Rechtsextremismus, die Förderung der Ablösung und für Hilfen beim Ausstieg aus der Szene.
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 1