Artikelname: A. Alt, M. Bode, L. A. Kritz: BRAUNSCHWEIG GANZ RECHTS - Ein Überblick
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2000; 2. Auflage 2001
ISBN: 3-932082-03-6
Taschenbuch, 268 Seiten, mit Abbildungen
Braunschweig ganz rechts - ist nicht nur ein Überblick, sondern ebenso Bestandsaufnahme neofaschistischer und rechter Aktivitäten in Braunschweig in den neunziger Jahren. Die Autoren liefern in Anschluss an eine Einführung zur Entwicklung des Neofaschismus und der "Neuen Rechten" in der Bundesrepublik eine Fülle von Daten und Fakten u.a. zu:
Artikelname: Andrea Röpke, Andreas Speit (Hrsg.): BRAUNE KAMERADSCHAFTEN - Die neuen Netzwerke der militanten Neonazis
Artikelbeschreibung: Ch. Links Verlag
Berlin, 2004
ISBN: 3861533162
Taschenbuch, 206 Seiten, mit Abbildungen
Während sich die öffentliche Aufmerksamkeit in den letzten Jahren weitgehend auf den internationalen Terrorismus konzentrierte, hat sich die braune Szene in Deutschland nahezu unbemerkt umstrukturiert: statt Parteien agieren inzwischen scheinbar autonome Kameradschaften, die sich verstärkt auf den Nationalsozialismus beziehen und eine hohe Gewaltbereitschaft an den Tag legen. Die Polizei konnte umfangreiche Waffen- und Sprengstoffbestände sicherstellen, einen geplanten Bombenanschlag auf jüdische Einrichtungen in München gerade noch verhindern.
In zehn Beiträgen berichten die Autoren über die internen Funktionsmechanismen der lokalen Gruppen, ihre Koordinierung durch regionale Aktionsbüros, die finanzielle Absicherung der eigenen Unternehmen und Immobilien, den Aufschwung des Rechtsrock, die neue Stellung der Frauen innerhalb der Kameradschaften und die verdeckte internationale Vernetzung. Eine Aufstellung der bekanntesten Kameradschaften verdeutlich deren Einflussmöglichkeiten in nahezu allen Regionen der Bundesrebuplik.
Eine erschreckende Bestandsaufnahme der wenig bekannten radikalen Szene rechts von der NPD.
Artikelkurzbeschreibung: Eine erschreckende Bestandsaufnahme der wenig bekannten radikalen Szene rechts von der NPD.
Artikelname: Andrea Röpke: "WIR EROBERN DIE STÄDTE VOM LAND AUS!" - Schwerpunktaktivitäten der NPD und Kameradschaftszene in Niedersachsen
Artikelbeschreibung:
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2005
ISBN: 3-932082-15X
Taschenbuch, 170 Seiten, 78 Abbildungen
Neonazistische Strukturen wachsen in kurzer Zeit. Auch in Niedersachsen findet nicht nur die NPD immer mehr Sympathisanten, die Zahl der kleinen rechtsradikalen Kameradschaftsgruppen steigt stetig. Die Szene ist schnelllebiger geworden, so werden Gruppennamen geändert und Anführer ausgetauscht. Doch die Zielsetzungen bleiben die alten: Bekämpfung der Demokratie, auch mit gewaltbereiten Mitteln. Organisierte Neonazi-Kampagnen wie die "Schuloffensive" der Jugendorganisation der NPD werden in Niedersachsen entwickelt und in die Tat umgesetzt. Niedersächsische Neonazis unterstützen die konspirative, konzertierte Aktion von 56 Rechtsrockbands -Versänden und Labels um eine sogenannte "Schulhof"-CD der rechtsextremen Szene produzieren zu können. In der Nähe von Verden kauft der bekannte Hamburger Rechtsanwalt Jürgen Rieger ein riesiges Bundeswehrgelände um dort ein Schulungszentrum für Neonazis und seine ario-germanische Sekte zu errichten. Niedersächsische NPD-Drahtzieher, wie Adolf Dannmann und Florian Cordes unterstützen ihn dabei tatkräftig.
Zwischen Leine, Ems und Elbe agieren Akteure des rechtsradikalen Lagers - dieses Buch verspricht einen Einblick in deren Arbeitsweisen und Strukturen.
Preis = Schutzgebühr
Artikelname: Andrea Röpke: Ferien im Führerbunker, 2. Aufl.
Artikelbeschreibung: Die neonazistische Kindererziehung der "Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ)"
Mit einem Vorwort von Gideon Botsch
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2008, 2. erweiterte u. überarbeitete Auflage
ISBN 978-3-932082-32-0
Taschenbuch 21x15 cm, 168 Seiten
Die ideologische und soldatische Kindererziehung der neonazistischen "Heimattreuen Deutschen Jugend", kurz HDJ, sorgte in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen und Empörung. Vorangegangene investigative Recherchen und Berichte über die nationalistische, antidemokratische Bildungsdressur im Innercircle der braunen Szene haben ihre Wirkung gezeigt. Zunehmend zeigen sich immer mehr Polizeibehörden und Jugendämter sensibilisiert, Anwohner schauen bei militanten Zeltlagern mit Jugendlichen häufiger nicht mehr weg. Verfassungsschutz und verantwortliche Politiker spielen die Bedeutung der HDJ nicht mehr herunter, sondern warnen offensiv. Inzwischen wurden auch die Angaben zur Mitgliederstärke realistisch auf rund 400 Aktivisten aufgestockt - Kleinkinder und ältere Anhänger nicht mitgezählt.
Politiker aller etablierter Parteien fordern 2008 das Ende der "Heimattreuen Deutschen Jugend". Doch die Tatsache, dass das Bundesinnenministerium ein Verbot des beim Amtsgericht Kiel geführten Vereines prüft - und die HDJ womöglich noch in diesem Jahr offiziell aufgelöst wird - darf über eines nicht hinweg täuschen: Die fanatischen Neonazi-Erzieher aus den Reihen von HDJ, NPD und Kameradschaften werden weitermachen.
Nationalistische Indoktrination von Kindern und Jugendlichen hat es seit Kriegsende gegeben. Tausende von jungen Frauen und Männern aus der Neonazi-Szene gründen zur Zeit neue Familien. Ihren Nachwuchs gilt es auch zivilgesellschaftlich zu erreichen. Verbote können Signale sein - aber eine beherzte, kreative und konzeptionelle Prävention können sie nicht ersetzen. Diese Dokumentation soll als Aufklärungshilfe dienen und einen Überblick über Ideologien, Strategien und Handlungsweisen der HDJ geben.
Über die Autorin:
Andrea Röpke ist Diplom-Politologin und seit 1994 als freie Journalistin mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus tätig. Ihre verdeckten Recherchen in der Szene wurden in den 90er Jahren im Spiegel, Stern und Focus veröffentlicht. Seit einigen Jahren arbeitet sie überwiegend für das Fernsehen - u.a. für Panorama, Monitor und Kontraste.
Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Die neonazistische Kindererziehung der "Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ)"
Artikelname: Andreas Mischok (Hrsg.): "Schwierige Jugendliche gibt es nicht...! Historisch-politische Bildung für ALLE"
Artikelbeschreibung: Projekte zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus für besondere Zielgruppen
Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 5
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2010
ISBN 978-3-932082-38-2
Taschenbuch 21x15 cm, 288 Seiten
In Gedenkstätten für die Opfer der NS-Verbrechen als außerschulischem Lernort können sich Jugendliche abseits vom Leistungsprinzip handlungsorientiert Erfolgserlebnisse verschaffen. Besondere Projekte vermitteln intensive Denk- und Handlungsanstöße, um z. B. gegen Vorurteile im Alltag oder extrem rechte Propaganda wehrhaft werden zu können. Hier, abseits von Standardprogrammen, werden die Teilnehmenden ernst genommen, ihren Fragen Zeit gegeben, ihre Zugänge und Möglichkeiten gesehen und gewürdigt.
Die Autorinnen und Autoren sind sowohl Lehrer/innen als auch Pädagog/inn/en sowie pädagogisch Tätige am Ort von Gedenkstätten. So sollen den Leser/inne/n unterschiedliche Perspektiven auf die Praxis mit besonderen Gruppen im Kontext der Gedenkstättenpädagogik eröffnet werden. Die Zusammenstellung zeigt eine große Bandbreite von Zielgruppen und Projektformaten in unterschiedlichem Textumfang. Die Inhalte dieser Broschüre sind abwechslungsreich und inspirierend - eine Praxishilfe aus der Praxis heraus - und geben vielfältige Einblicke in die Arbeit der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus in Schulen und an Gedenkorten in verschiedenen deutschen Bundesländern und Österreich mit unterschiedlichen aber auch speziellen Gruppen.
Ein verbindendes Element innerhalb vieler Beiträge ist die detaillierte Schilderung des menschlichen und pädagogischen Umgangs mit der jeweiligen Zielgruppe, das sich durch ein offenes Einlassen auf Wünsche und Bedürfnisse einerseits sowie auf mögliche Blockaden und Widerstände der Jugendlichen andererseits, beschreiben lässt. In den Beiträgen werden Beispiele und Anregungen gegeben, wie Bildung am Ort von NS-Gedenkstätten und in Projekten zur Auseinandersetzung mit der NS-Zeit, unabhängig von sozialer, kultureller, nationaler, ... Herkunft, ermöglicht werden kann. Zur Inspiration und Nachahmung empfohlen!
Preis = Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 5
Artikelname: Andreas Speit (Hrsg.): "Ohne Juda, ohne Rom"
Artikelbeschreibung: Esoterik und Heidentum im subkulturellen Rechtsextremismus
Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 8
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig, 2. aktualisierte Auflage 2010
ISBN 978-3-932082-28-3
Taschenbuch 21x15 cm, 180 Seiten
Religiöse Motive sind in der extrem rechten Szene allgegenwärtig: Bei Veranstaltungen der "Nationaldemokratischen Partei Deutschlands" tragen Gäste Odin-Konterfeis auf T-Shirts, zu Aufmärschen der "Freien Kameradschaften" kommen Teilnehmer mit Thorshammer-Tattoos, in Seminaren von religiös-politischen Szeneinitiativen erfahren Besucher die "ureigenen" Energien und bei Rechtsrockkonzerten beschwören Bands und Fans die "urgermanische" Kraft.
In den vergangenen Jahren wendete sich die Szene verstärkt heidnischen und esoterischen Glaubensvorstellungen zu. Die braunen Götter haben ihr langes Schattendasein verloren. Nach 1945 waren diese religiösen Anschauungen verwoben mit politischen Ideen fast nur in den Kreisen der Blut-und-Boden-Religionen und Zirkeln der europäischen Mystiker bekannt. Heute, nachdem Theoretiker und Musiker der extremen Rechten diese politisch-religiösen Vorstellungen popularisierten, werden sie nicht bloß als Chic getragen und auf Tagungen ausgetauscht. In der Szene werden sie längst gelebt. Im Alltag pflegen sie das "arteigene Brauchtum" und bei Festen entzünden sie das Feuer der Jahreskreisläufe.
In dem Buch zeichnen die Autoren die Gegenwart und Geschichte der politisch-religiösen Vorstellungen der Szene nach. Sie eint, dass sie den religiösen und mystischen Bestrebungen nicht ein authentisches Bemühen absprechen. Jene Glaubensvorstellungen, das zeigen die Autoren auf, werden gegen die Idee, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben, in Stellung gebracht. Religion ist hier mehr als eine Glaubensfrage. Sie gibt politische Antworten.
Inhalt:
Artikelname: Andreas Speit: MYTHOS KAMERADSCHAFT - Gruppeninterne Gewalt im neonazistischen Spektrum
Artikelbeschreibung:
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2005
ISBN: 3-932082-13-3
Broschüre, 72 Seiten, 18 Abbildungen
Echten Zusammenhalt und wahre Gemeinschaft: Keine neonazistische Struktur die nicht "Kameradschaft, die mehr als Freundschaft ist" verspricht. Vor allem die "Freien Kameradschaften" und die NPD beschwören den "festen Zusammenhalt". Nur in ihren Reihen könnte ehrliche Kameradschaft gelebt und erlebt werden. Mit dem Versprechen des Erlebens einer "verschworenen Gesinnungsgemeinschaft" werben Kader gezielt um Jugendliche und junge Erwachsene. "Die erzählen immer, dass Kameradschaft wesentlich mehr als Freundschaft ist", berichtet ein Aussteiger. "Das war aber nur eine hohle Phrase", erfuhr nicht nur er. Noch weitere Aussteiger berichten über das Leben in der rechten Szene und dem Erleben von gruppeninterner Gewalt. Denn wo Gewaltfähigkeit und Gewaltbereitschaft zur Politik und Selbstinszenierung einer Gruppe gehören, bedroht sie nicht nur die ideologisch ausgemachten Feinde. Sie richtet sich auch gegen die eigenen "Kameraden".
Andreas Speit schildert in der Broschüre ausgewählte "Fälle" gruppeninterner Gewalt in der rechten Szene: von Misshandlungen, Vergewaltigungen bis hin zu Morden. Ausführlich wird die Konstruktion des "Mythos Kameradschaft" im Rechtsrock, bei Aktionen und in Magazinen aufgezeigt.
Preis = Schutzgebühr
Artikelname: Antifa 3000, ARUG, ... (Hrsg.): FREIE KAMERADSCHAFTEN - Nie Frei Niemals Sozial Nur Nazi
Artikelbeschreibung:
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Hannover 2002, 2. Auflage
ISBN: 3-932082-10-9
Broschüre, 50 Seiten
Inhalt:
Preis = Schutzgebühr
Artikelname: Anton Maegerle: Gewerkschaften im Visier von Rechten und Rechtsextremisten
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2007
ISBN 978-3-932082-30-6
Broschüre, 64 Seiten
Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Thema "Gewerkschaften im Visier von Rechten und Rechtsextremisten". Dargestellt werden Verhältnis und Stellung von Parteien, Vereinen und Periodika zum DGB bzw. seinen Einzelgewerkschaften. In einem Exkurs wird auf rechte Einzelpersonen eingegangen, die sich auffallend häufig negativ zu gewerkschaftlichen Positionen geäußert haben; darunter finden sich auch bundesweit bekannte Persönlichkeiten mit gesellschaftlichem Einfluss. Anhand chronologischer Überblicke wird dokumentiert, dass Rechtsextremisten im Rahmen ihrer Wort- und Platzergreifungsstrategie neuerdings auf Gewerkschaftsveranstaltungen aufmarschieren und den "Tag der Arbeit", den 1. Mai, für ihre Ziele instrumentalisieren wollen.
Die Unternehmer kennen viele Wege, Tarifstandards zu senken und ihre Profite somit auf Kosten der abhängig Beschäftigten zu steigern. Einer davon ist die Unterstützung oder gar Gründung sogenannter gelber Gewerkschaften, die der Spaltung der Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnenschaft dient. Die Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB) sorgte diesbezüglich im Frühjahr 2007 für entsprechende Schlagzeilen.
Neben der Darstellung gelber Gewerkschaften wird der Frage nachgegangen, ob GewerkschafterInnen immun gegenüber rechtsextremen Einstellungen sind.
Im Rahmen dieser Arbeit wurden in einem Zeitraum von ca. 2001 bis zum Sommer 2007 Internet, Zeitungen und Zeitschriften, Zeitungsartikel, Bücher, Flugblätter, Seminar- und Schulungsmaterial, Veranstaltungs- und Demonstrationsaufrufe des rechten bis rechtsextremen Spektrums sowie Aufmärsche, Demonstrationen und Kundgebungen der rechtsextremen Szene am 1. Mai ausgewertet. Personen, Organisationen und Periodika werden detailliert dargestellt, um den LeserInnen deren Hintergründe und entsprechende Vernetzung zu offenbaren.
Über den Autor:
Anton Maegerle, Journalist, Buch- und TV-Autor, langjähriger Mitarbeiter des SPD-nahen Informationsdienstes "blick nach rechts", der Archiv-Notizen des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und der Vierteljahreshefte "Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums".
Veröffentlichungen u.a.:
Die Sprache des Hasses. Rechtsextremismus und völkische Esoterik - Jan van Helsing, Horst Mahler (2001)
Thule. Vom völkischen Okkultismus bis zur Neuen Rechten (2. Aufl. 1998, beide Publikationen mit Friedrich Paul Heller)
Blätter gegen Zeitgeist und Dekadenz. Profile und Beziehungen neurechter Periodika an Beispielen (in: Wolfgang Gessenharter/Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Die neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie? (2004))
Globalisierung aus Sicht der extremen Rechten (2005)
Rechte und Rechtsextreme im Protest gegen Hartz IV (2006)
Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Braunschweig 2007, Broschüre 64 Seiten
Artikelname: Anton Maegerle: GLOBALISIERUNG aus der Sicht der extremen Rechten
Artikelbeschreibung:
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2005
ISBN: 3-932082-12-5
Taschenbuch, 201 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen
Der Autor Anton Maegerle setzt sich in diesem Buch nicht nur mit der Kritik, sondern auch mit den Gegenentwürfen der extremen Rechten zum Globalisierungsprozess auseinander. Er stellt fest, dass diese in Sachen Globalisierung nur "alten Wein in neuen Schläuchen" offerieren: die Sehnsucht nach dem völkisch und politisch homogenen National- und Rassestaat, der sich von den kulturellen, politischen, sozialen und ökonomischen Einwirkungen aus anderen Ländern um der Bewahrung der eigenen Geschlossenheit willen weitgehend abschotten soll. Verbunden wird diese Grundauffassung mit der Ablehnung des Individualitätsprinzips und der Menschenrechte sowie chauvinistisch begründeten Antiamerikanismus und Antikapitalismus, oftmals gepaart mit Antisemitismus und Verschwörungsmythen.
Rechtsextremisten beabsichtigen mit der Ablehnung der Globalisierung, vorhandene bzw. entstehende Proteste und Unmutsstimmungen ideologisch mit Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus aufzuladen und sie politisch in ihrem Sinne umzusetzen.
Akribische Recherche, eine Fülle von Materialien, detaillierte Darstellung von Personen, Parteien und Organisationen verschaffen einen umfangreichen Überblick.
Über den Autor:
Anton Maegerle, Journalist, Buch- und TV-Autor, langjähriger Mitarbeiter des SPD-Informationsdienstes "blick nach rechts", der Archiv-Notizen des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und der Vierteljahresschrift "Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums". Veröffentlichungen u.a: Die Sprache des Hasses: Rechtsextremismus und völkische Esoterik - Jan van Helsing, Horst Mahler (2001); Thule. Vom völkischen Okkultismus bis zur Neuen Rechten (2. Auflage 1988, beide Publikationen mit Friedrich Paul Heller).
Preis = Schutzgebühr
Artikelname: Anton Maegerle: Rechte und Rechtsextreme im Protest gegen Hartz IV
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007
ISBN-10 3-932082-22-2
ISBN-13 978-3-932082-22-1
Broschüre, 72 Seiten
Längst hat die modernisierte extreme Rechte die soziale Frage für sich entdeckt! Sie gibt sich antikapitalistisch, globalisierungskritisch und hat Themenfelder besetzt, die bis weit in die Mitte präsent sind und als "linke" Protestthemen ihre Präsenz z.B. bei Demonstrationen fanden.
Die Anfang August 2004 wieder belebten Montagsdemonstrationen waren für Rechtsextremisten ein ideales Betätigungsfeld. Sie versuchen seitdem mit der Hetze gegen Hartz IV bzw. die Agenda 2010 soziale Ängste und Unsicherheiten zu schüren, zu nutzen und zu instrumentalisieren. Mit der Verknüpfung sozialistischer und nationalistischer Parolen werden vereinfachende und populistische "Lösungen" angeboten, die die soziale Frage mit fremdenfeindlichen, rassistischen und antisemitischen Vorstellungen aufladen.
Der Autor Anton Maegerle liefert hier einen Überblick durch eine akribisch recherchierte Fülle von Materialien und Informationen, stellt handelnde Personen, Parteien und Organisatoren vor. In diesem Sinne stellen die Materialien auch einen erneuten Anstoß zur Auseinandersetzung mit den populistischen "Gegenentwürfen" der extremen Rechten dar!
Über den Autor:
Anton Maegerle, Journalist, Buch- und TV-Autor, langjähriger Mitarbeiter des SPD-nahen Informationsdienstes "blick nach rechts", der Archiv-Notizen des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS) und der Vierteljahreshefte "Tribüne. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums".
Veröffentlichungen u.a.:
Die Sprache des Hasses. Rechtsextremismus und völkische Esoterik - Jan van Helsing, Horst Mahler (2001)
Thule. Vom völkischen Okkultismus bis zur Neuen Rechten (2. Aufl. 1998, beide Publikationen mit Friedrich Paul Heller)
Blätter gegen Zeitgeist und Dekadenz. Profile und Beziehungen neurechter Periodika an Beispielen (in: Wolfgang Gessenharter/Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Die neue Rechte - eine Gefahr für die Demokratie? (2004))
Globalisierung aus Sicht der extremen Rechten (2005)
Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Braunschweig 2006/2007, Broschüre 72 Seiten
Artikelname: Barbara Müller: BALKAN PEACE TEAM 1994-2001. Mit Freiwilligenteams im gewaltfreien Einsatz in Krisenregionen
Artikelbeschreibung:
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2004
ISBN: 3-932082-11-7
Taschenbuch, 240 Seiten
Es ist Krieg in Jugoslawien und "Man muss doch was tun!". Das Balkan Peace Team ist eine wichtige Antwort. Sieben Jahre lang, von 1994 bis 2001, ist das Balkan Peace Team mit kleinen Teams von Freiwilligen in den Konflikten in Kroatien, Serbien und Kosovo aktiv. Seine Wirkungen hat es im Kleinen, und im Konzeptionellen: "Wenn Versöhnung geschehen soll, dann muss die Arbeit des Balkan Peace Team weiter gehen und gestärkt werden", lautet 1999 das Urteil vom "Rat für die Verteidigung der Menschenrechte und Freiheiten" in Pristina in Kosovo. Die Autorin beschreibt die Motivationen und die Wege, die zur Koalition des Balkan Peace Team bringen. Sie folgt den Teams bei ihrer Arbeit und macht sichtbar, was sich hinter so abstrakten Worten wie "Vernetzung", "Menschenrechtsarbeit", "Informationskanal" oder "Dialog" an subtiler, feinfühliger Kleinarbeit verbirgt.
Sie schildert auch das Innenleben dieser Projektorganisation. Wie knappes Geld engste Grenzen setzt, wie man sich sinnvoll über große Distanzen organisiert und wo die Schwachstellen sind. Das sind Fragen, die sich für andere Projekte ebenfalls stellen, die mit Teams von Freiwilligen in Krisengebieten eingreifen wollen.
Es schließt mit dem Versuch, Wirkungen zu erkennen, das Balkan Peace Team einzuordnen und mit einem Ausblick auf aktuelle Initiativen, die jetzt die Entwicklung von gewaltfreier Intervention weiter vorantreiben.
Preis = Schutzgebühr
Artikelname: Bernhild Vögel: EIN KURZER LEBENSWEG - Der Fall Erna Wazinski. Arbeitsmaterialien für die Bildungsarbeit mit Begleitheft
Artikelbeschreibung:
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 1996, überarbeitete Neuflage 2003
ISBN: 3-932082-06-0
Broschüre, 42 Seiten; Begleitheft 35 Seiten
Wegen eines geringfügigen Diebstahls wurde die 19jährige Erna Wazinski 1944 als "Volksschädling" zum Tode verurteilt und hingerichtet. Heute 19jährig wäre Erna eine Jugendliche, wie andere auch, mit ähnlichen Interessen, Problemen und Wünschen. Deshalb können sich Jugendliche mit ihr identifizieren. Und sie können in einem Prozess des entdeckenden Lernens am Fall Erna Wazinski exemplarische Erkenntnisse über die Zeit des Nationalsozialismus gewinnen, Kritikfähigkeit üben und Schlussfolgerungen ziehen. Die Arbeitsmaterialien sind unterteilt in einen biographischen Teil, einen Dokumententeil zum Prozess und Stichworte zu weiterführenden Fragestellungen. Im Begleitheft werden die Inhalte der Arbeitsblätter erläutert und Zusatzinformationen gegeben.
Preis = Schutzgebühr
Artikelname: Burkhard Jäger: NATIONALSOZIALISMUS IN SCHÖNINGEN / Schöningen im Nationalsozialismus
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006
ISBN: 3-932082-18-4
Taschenbuch, 232 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen
Das vorliegende Buch zeichnet die Geschichte Schöningens im Nationalsozialismus nach. In Form eines Stadtführers können Leserinnen und Leser die NS-Geschichte Schöningens verorten; so wird die Geschichte Teil der täglichen Gegenwart.
Buchautor Burkhard Jäger aus Schöningen (geb. 1952) hat nach seinem Lehramtsstudium in Geschichte, Politik und Deutsch in Braunschweig und Göttingen im Bereich Erwachsenenbildung gearbeitet sowie an Projekten zur Kommunalgeschichte der Nationalsozialisten in diversen Geschichtswerkstätten und Arbeitskreisen.
Preis = Schutzgebühr
Artikelname: Cornelius Peltz-Förster: Demokratie ist POP
Artikelbeschreibung: Eine Arbeitshilfe für die Auseinandersetzung mit rechtsextremen und menschenfeindlichen Orientierungen bei Jugendlichen
Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 7
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2010
ISBN 978-3-932082-42-9
Broschüre 30x21 cm, 78 Seiten
Die Arbeitshilfe soll als Ermutigung dienen, eigene Seminare und Workshops zum Thema Demokratieförderung durchzuführen. Als Grundlage dafür zeigen wir anhand der Arbeitsphilosophie und der Arbeitsweise von "Demokratie ist POP", wie man sich diesem Thema aktiv nähern und die Inhalte methodisch bearbeiten kann.
"Demokratie ist POP" ist ein Projekt politischer Bildungsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene in (Förder-)Schulen und Jugendeinrichtungen. Der Titel steht dafür, in einem handlungsorientierten und nicht auf Belehrungen beruhenden Seminarprozess eine affektive Orientierung für demokratische Grundwerte und Lebenskonzepte zu initiieren und auszubauen.
Diskussionen sowie verbale Präsentationen von Arbeitsgruppenergebnissen gehören auch bei Jugendlichen mit geringen kommunikativen Kompetenzen zum Kern der Arbeit, um eben diese Ressourcen auszubauen. Es gilt Konflikte anders als mit Gewalt zu lösen, entsprechend müssen alternative Handlungsoptionen erlebt werden. Basis der Arbeit ist das praktische Erleben einer demokratischen Seminar- /Workshopkultur, bei der die Jugendlichen und der Referent gemeinsam Verantwortung für Gelingen der Zusammenarbeit tragen und sich mit gegenseitigem Respekt begegnen.
"Demokratie ist POP" bietet die Möglichkeit, insbesondere rechts(extrem) orientierte Jugendliche in einen demokratischen Fortbildungsprozess mit klar definierten Regeln einzubinden und zu beteiligen, ohne dass diese das Seminar dominieren oder instrumentalisieren. Der Workshopcharakter, mit der deutlichen Formulierung von Regeln, Beteiligungsmöglichkeiten und Grenzen, bietet einen Rahmen und eine Atmosphäre, in der Jugendliche bereit sind, sich an dem Projektprozess auch emotional zu beteiligen und in kontroverse Diskussionen einzusteigen.
Der emotionale und affektive Zugang und Austausch bietet Jugendlichen Chancen und Möglichkeiten für Veränderungen. Nicht selten zeichnen sich besonders die als "problematisch" angekündigten Jugendlichen im Projektverlauf durch ein hohes Interesse an konstruktiver Auseinandersetzung und Neugier am "Experimentieren" aus.
Preis = Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 7
Artikelname: Cornelius Peltz-Förster: Handlungsfähig bleiben - handlungsfähig werden
Artikelbeschreibung: Rechtliche Grundlagen und Handlungsempfehlungen für Eltern rechtsextremer Jugendlicher
Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 3
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2010
ISBN 978-3-932082-36-8
Taschenbuch 21x15 cm, 128 Seiten
Ziel der zweiten, aktualisierten und erweiterten Auflage dieses Buches bleibt primär, Eltern von rechtsextrem orientierten Jugendlichen ein Handwerkszeug an die Hand zu geben, um in der Auseinandersetzung mit ihrem Kind handlungsfähig zu bleiben oder es wieder zu werden. Dieses Buch richtet sich aber auch an Multiplikator/innen in der (sozial)pädagogischen Arbeit sowie an Lehrerinnen und Lehrer. Im Mittelpunkt steht dabei der Ansatz, den Zugang zur Auseinandersetzung mit dem Kind nicht ausschließlich über subjektive Moralvorstellungen oder Bewertungen der Eltern, sondern zusätzlich über rechtliche Grundlagen zu wählen. Anhand von Fragen wie "Was können Eltern unternehmen, wenn ihr Kind in seinem Zimmer "rechte Musik" hört?" und weiteren Fragestellungen werden sowohl der rechtliche Rahmen elterlichen Handelns als auch Handlungsempfehlungen benannt. Die Antworten werden von einer betroffenen Mutter, einem Aussteiger sowie einem Experten mit Blick auf ihre "Alltagstauglichkeit" kommentiert. Die Geschichte der betroffenen Mutter wird darüber hinaus ausführlich dokumentiert. Neben Informationen zu Hintergründen und Ursachen rechtsextremer Orientierungen und einer kommentierten Materialliste zum Thema sind Adressen von Beratungs- und Informationsstellen aufgeführt.
Über den Autor:
Cornelius Peltz-Förster, Jahrgang 1975, Diplom-Soziologe und Buchautor aus Bremen. Gegenwärtig befristet als Berater für das Projekt "pro aktiv gegen rechts - Mobile Beratung in Bremen und Bremerhaven" tätig, das aus Mitteln des Bundesprogramms "kompetent für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" gefördert wird.
Preis = Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 3
Artikelname: DVD: "Braune Kameradin - Frauen in der Neonazi-Szene"
Artikelbeschreibung: Ein Film von Otto Belina, Andrea Röpke und Laas Boje
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2010/2011
ISBN 978-3-932082-45-0
DVD-Video, Laufzeit: 13 Minuten, Farbe
Etwa jeder fünfte Neonazi ist weiblich. Mit rund 20 Prozent stellen junge Mädchen und Frauen die "zweite Front" innerhalb des braunen Spektrums. Obwohl immer noch Männerbastion, treiben sie rassistische Ideologie, Gewaltbereitschaft, aber vor allem die kommunale Verankerung mit voran. In den Reihen von NPD, "Freien Kameradschaften" und völkischen Kulturschaffenden gelten Frauen als nicht weniger radikal als die Männer. Sie wirken im Hintergrund, ziehen aber immer häufiger auch politisch an den Fäden. Sie sind dabei, wenn extrem rechte Kameraden aufmarschieren, sie gestalten Info-Tische, unterstützen den Wahlkampf und sorgen für eine nationalgesinnte Erziehung des Nachwuchses.
Dieser Film soll die Zwiespältigkeit der Neonazi-Szene im Umgang mit ihrem weiblichen Potential widerspiegeln und einen Blick hinter die Kulissen einer nur scheinbar gleichberechtigt agierenden Szene gewähren. Denn trotz professioneller Aufmachung, eigener Internetpräsenz und modernem Anschein sind Frauenfeindlichkeit, Gewalt und Unterdrückung dort an der Tagesordnung. Eine Aussteigerin, aktiv in einer berüchtigten "Mädel-Kameradschaft", räumt mit der gesellschaftlichen Vorstellung auf, Frauen seien harmloser als die Männer. Sie berichtet davon, selbst sehr bewusst junge Menschen für die tiefbraune Ideologie angeworben zu haben. Subtile Mittel der Einschüchterung gehören auch zum Politikverständnis. Die Expertin Renate Feldmann vom "Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus" stellt die neuen rechten Frauenbilder und weibliche Strategien vor. Vielseitiges Film- und Fotomaterial enttarnt eine neonazistische Gesinnungsfront - aufgebaut von Männern und Frauen.
Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Ein Film von Otto Belina, Andrea Röpke und Laas Boje
Artikelname: DVD: "Krisenkinder - Radikale Jugendliche, ratlose Eltern"
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 5
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007
ISBN-10 3-932082-25-7
ISBN-13 978-3-932082-25-2
DVD, Laufzeit: 30 Minuten, Farbe
Ein Film von Annekathrin Wetzel, Produktion von Miriqudi-Film / Mitteldeutscher Rundfunk
Der Film zeigt am Beispiel zweier Familien, einer aus Deutschland-Ost, einer aus Deutschland-West, wie Eltern und Geschwister damit umgehen, wenn einer in der Familie in die rechte Szene abdriftet.
Familie K. lebt in einem kleinen Ort in Niedersachsen. Der Vater hat einen Handwerksbetrieb, Mutter und Tochter singen im Kirchenchor, der älteste Sohn besucht das Gymnasium. Seit einiger Zeit meidet die Familie Gemeindefeste und Geselligkeiten. Ihr jüngster Sohn Markus hat sich einer rechtsradikalen Gruppe angeschlossen und trägt seine Gesinnung demonstrativ zur Schau.
Die Chemnitzerin Sabine H. ist alleinerziehend. Bislang hatte sie das nie als Problem empfunden. Jetzt wünschte sie, sie könnte ihre Sorgen mit einem Partner besprechen. Im Frühjahr lernte ihre 13jährige Tochter einen Jungen kennen, der auf den ersten Blick einen guten Eindruck machte. Stutzig wurde Sabine H. als ihre Tochter abfällig über Ausländer sprach, zu alten Freunden auf Distanz ging und aus ihrem Zimmer hasserfüllte Lieder dröhnten.
Beide Familien standen den Veränderungen ihrer Kinder mehr oder weniger hilflos gegenüber. Sie schämten sich vor den Nachbarn, suchten den Fehler bei sich und empfanden Unbehagen angesichts der martialisch auftretenden Kameraden ihrer Kinder. Weder Verbote noch Diskussionen hatten gefruchtet. Beide Familien suchten Hilfe: in der Schule, beim Jugendamt, sogar bei der Polizei. Aber dort schien man ihre Sorgen nicht recht zu verstehen.
Familie K. hat mittlerweile die Unterstützung einer Beratungsstelle gefunden und das hat die häusliche Situation entspannt. Markus bekennt sich nach wie vor zu seinen rechtsradikalen Ansichten, aber es gibt wieder Gespräche und Gemeinsamkeiten.
Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 5.
Ein Film von Annekathrin Wetzel.
Artikelname: DVD: "Neonazistinnen - Frauen in der Rechten Szene"
Artikelbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007
ISBN-10 3-932082-26-5
ISBN-13 978-3-932082-26-9
DVD, Laufzeit: 40 Minuten, Farbe
Ein Film von Andrea Röpke und Recherche Nord
Junge Mädchen und Frauen stellen die "zweite Front" der Neonazis. Sie wirken im Hintergrund und ziehen immer häufiger politisch die Fäden. Neonazistinnen sind dabei, wenn braune Kameraden aufmarschieren, sie gestalten NPD-Infotische und sorgen für nationalgesinnten Nachwuchs.
Ob als Straßenkämpferin, Gefährtin oder in der traditionellen völkischen Mutterrolle, weibliche Neonazis repräsentieren eine Vielfalt an Lifestyles und Lebensvorstellungen. Ihre Anwesenheit soll für Stabilität innerhalb des nationalistischen Spektrums sorgen. Sie wollen nicht mehr nur die Freundind eines Neonazis sein.
Es gibt weibliche Rednerinnen, eine bekannte NPD-Liedermacherin und eine neue Frauenorganisation der Neonazi-Partei. selbstbewußte Frauen sehen sich in ihrer "biologischen Rolle" zur "Erhaltung der weißen Rasse" verpflichtet, nach dem Motto "Kinder für das deutsche Vaterland". Der Schlüsselbegriff dieser Haltung liegt im Nationalsozialismus verwurzelt und nennt sich "Volksgemeinschaft".
Dieser Film soll die Zwiespältigkeit der extrem rechten Szene im Umgang mit ihrem weiblichen Potential widerspiegeln und einen Blick hinter die Kulissen einer nur scheinbar gleichberechtigt agierenden Szene gewähren. Denn Sexismus, Gewalt und Unterdrückung sind an der Tagesordnung. Aussteigerinnen - die über ihr Leben im braunen Sumpf berichten - gibt es kaum. Sie schweigen aus Angst vor den Kameraden.
Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Eine Dokumentation von Andrea Röpke und Recherche Nord
Artikelname: Esther Lehnert: Wann ist der Mann ein Mann?
Artikelbeschreibung: Ein modulares Bildungskonzept zum Thema "Männer privat" und "Männlichkeit und Arbeitswelt"
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007
ISBN-10 3-932082-29-X
ISBN-13 978-3-932082-29-0
Broschüre, 54 Seiten
Allerorten wird immer wieder konstatiert, dass geschlechterreflektierende Konzepte im gesamten Bereich von Jugendhilfe und im speziellen auch im Bereich der politischen Bildung erforderlich sind. In der Regel wird bedauernd festgestellt, dass es zwar ein differenziertes Angebot für Mädchen und junge Frauen gibt, vergleichbares für männliche Jugendliche noch aussteht. Das europaweite Projekt Gendermainstreaming in der Jugendhilfe ist jedoch ohne qualifizierte, geschlechterreflektierende Angebote für den männlichen Teil der Jugend nicht realisierbar. Wir sind der Meinung, dass auch junge Männer Hilfestellungen und Orientierungsmöglichkeiten an die Hand bekommen sollten und zwar solche, die sich aus ihrer sozialen, ethnischen und geschlechtlichen Lebenswelt heraus ergeben.
Vorliegendes modulares Trainingskonzept zu den Themen "Männer privat" und "Männlichkeit und Arbeitswelt" stellt ein solches geschlechterreflektierendes Angebot für die Bildungsarbeit mit männlichen Auszubildenden dar. Es richtet sich an Trainer/innen und Multiplikator/innen aus der politischen Bildungsarbeit.
Im ersten Teil des Konzeptes - "Gesellschaftlicher Bezug, Hintergründe und Ziele" - stellen wir die gesellschaftlichen Hintergründe heraus, entwickeln eine theoretische Einordnung des Konzeptes und stellen dar, welche Ziele wir mit dem Konzept verbinden. In den folgenden beiden Kapiteln präsentieren wir unsere beiden Module sowie deren methodische Umsetzung - "Männer privat - Methoden"; "Männlichkeit und Arbeitswelt - Methoden". Anschließend stellen wir zusätzliche themenübergreifende Methoden vor - Zusatzübungen. Im Anhang wird auf weiterführende Literatur verwiesen und es werden geeignete Spiel-Filme vorgestellt.
Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Ein modulares Bildungskonzept zum Thema "Männer privat" und "Männlichkeit und Arbeitswelt"
Artikelname: Gideon Thalmann, Felix Reiter: Im Kampf gegen "überstaatliche Mächte"
Artikelbeschreibung: Die völkische Ludendorff-Bewegung - von "Jugenderziehung" bis "Ahnenpflege"
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig, April 2011
ISBN 978-3-932082-46-7
Broschüre 30x21 cm, 56 Seiten
Über die völkische Sekte der Ludendorffer ist wenig bekannt. Doch verfügen sie über ein dichtes Netzwerk an Vereinen, "Freundeskreisen" und Verlagen. Bereits die Kinder werden im Sinne der antisemitischen und rassistischen Ideologie erzogen.
Die Ludendorff-Bewegung, die sich auf die verschwörungstheoretischen Ansichten des einstigen Generals Erich Ludendorff und seiner Frau Mathilde bezieht, hat ihre Ursprünge in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie war in der Weimarer Republik und auch später während der Zeit des Nationalsozialismus eine der wichtigsten völkischen Strömungen. Nachdem sie sich in der jungen Bundesrepublik schnell regeneriert hatte, kann sie nach anderthalb Jahrzehnten des Verbotes, seit Ende der Siebziger, weitestgehend ungestört agieren.
Die von den Ludendorffern propagierten Theorien einer "jüdischen Weltverschwörung" bilden auch heute noch den Grundstein der Weltanschauung und erinnert an die Ideologie der Nazis - geprägt von Antisemitismus und Rassismus. Diese Broschüre soll über die Strukturen der Ludendorffer sowie ihr Umfeld aufklären.
Preis = Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Die völkische Ludendorff-Bewegung - von "Jugenderziehung" bis "Ahnenpflege"
Artikelname: Günter Wagner: EMPFÄNGER UNBEKANNT VERZOGEN
Artikelbeschreibung:
Aussaat Verlag
Neukirchen-Vluyn 1988
ISBN: 3761548214
77 Seiten
Diese spannend und verständlich geschriebene Buch eignet sich besonders für junge Menschen und verhilft zu einem kritischen Bild der problem- und schuldbeladenen Zeit des Dritten Reiches: Während eines Auswahllehrganges an einer Eliteschule in der Hitlerzeit lernt Herbert Könnecke, der als Truppführer eingesetzt ist, Hartmut Brock kennen und freundet sich mit ihm an.Hartmut wird trotz seiner guten Leistungen während des Auswahllehrganges nicht von der Schule zur Ausbildung angenommen, weil er eine jüdische Urgroßmutter hat. Herbert will ihn zu Hause besuchen, doch die Brocks sind plötzlich fort, und niemand will sagen wohin.
Herbert, sehr vom nationalsozialistischen System überzeugt, gerät durch seine Mutter und seine Freundin Magrit, die Tochter eines Pfarrers ist, in Fragen.
Über den Autor:
Günter Wagner, geboren 1925, war Lehrer in Braunschweig, Autor zahlreicher Jugendbücher, Erzählungen und Romane.
Artikelname: H. Kubow, K.-H. Emter: ANTIGEWALTTRAINING - Präventive Antigewaltarbeit an Schulen
Artikelbeschreibung:
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2001
ISBN: 3-932082-07-9
Broschüre, 24 Seiten
Hat die Gewalt an Schulen zugenommen? Wird brutaler zugeschlagen? Oder sind wir einfach sensibler geworden, wenn um dieses Thema geht? Tatsache ist, dass der Umgang mit aggressiven Auseinandersetzungen nicht nur für die Schülerinnen und Schüler häufig mit Angst besetzt ist. Ratlosigkeit herrscht auch unter den Lehrkräften.
Das Braunschweiger Projekt S.O.G. - Stark ohne Gewalt- bietet ein Antigewalttraining für Schulen, indem die TeilnehmerInnen ein positives Verhalten in gewaltträchtigen Situationen praktisch erproben können.
Die Broschüre stellt den Inhalt und Ablauf des Antigewalttraining vor. Darüber hinaus sind Folienvorlagen und Anregungen für Gruppenspiele für die Vor- und Nachbereitung in den Schulklassen enthalten.
Preis = Schutzgebühr
Artikelname: J. Peters, H. Hoffmann, U. Schmode (Hrsg.): HANDELN GEGEN RECHTS: Xenos - Berichte aus der Praxis
Artikelbeschreibung: VSA-Verlag
Hamburg 2005
ISBN: 3899651227
Taschenbuch, 112 Seiten, mit Abbildungen
Ein gemeinsames Buchprojekt von IG Metall Vorstand, Otto Brenner Stiftung, ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt
Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremes Gedankengut können nur gemeinsam bekämpft werden. Die AutorInnen dieses Buches berichten aus den im Rahmen des Xenos-Projektes gemachten Erfahrungen: Wechselseitig mehr Verständnis zeigen, miteinander statt Gegeneinander arbeiten und vom Anderen lernen.
Die Zahl fremdenfeindlicher Straftaten in Deutschland verharrt seit Jahren auf hohem Niveau. Rechtsextremes Gedankengut ist keine Modeerscheinung, die nach kurzer Zeit wieder von selbst verschwindet. Im Betrieb oder im Büro, im Sportverein oder in der S-Bahn werden täglich Menschen ausgegrenzt, weil sie anders sind. Sie haben eine andere Hautfarbe, Herkunft oder eine andere Religion. Wie reagieren wir in diesen Alltagssituationen darauf? Bei fremdenfeindlichen Sprüchen oder fremdenfeindlichem Verhalten zu reagieren oder einzugreifen, erfordert Mut und Kompetenz.
Zu "Xenos" als Teil des Projektes "Leben und Arbeiten in Vielfalt" der Bundesregierung haben die Otto Brenner Stiftung und die IG Metall (in Kooperation mit ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt) mehrere Teilprojekte entwickelt. In ihnen wird Menschen geholfen, Fremdenfeindlichkeit sensibel wahrzunehmen und mit Kompetenz und Zivilcourage darauf zu reagieren.
In diesem Buch werden die wichtigsten Erfahrungen der Teilprojekte zusammengefasst und für die Alltagspraxis anschaulich aufbereitet. Es richtet sich vor allem an Betriebsräte, Jugendvertreter und andere in der politischen Bildungsarbeit Tätigen.
"Die Bekämpfung des Rechtsextremismus erfordert vor allem Handeln im Alltag: Notwendig ist, immer wieder für Toleranz und Weltoffenheit zu werben – in Schulen und Freizeiteinrichtungen, Betrieben und Verwaltungen. Wie dies gehen kann, wurde im Rahmen des Xenos-Programmes in zahlreichen Projekten erprobt. Einige werden in diesem Band vorgestellt.
Artikelkurzbeschreibung: "Die Bekämpfung des Rechtsextremismus erfordert vor allem Handeln im Alltag: Notwendig ist, immer wieder für Toleranz und Weltoffenheit zu werben – in Schulen und Freizeiteinrichtungen, Betrieben und Verwaltungen. Wie dies gehen kann, wurde im Rahmen des Xenos-Programmes in zahlreichen Projekten erprobt. Einige werden in diesem Band vorgestellt.
Artikelname: Jugendring Braunschweig (Hrsg.): DIE ANDERE STADTRUNDFAHRT. Braunschweig 1930 -1945
Artikelbeschreibung: Steinweg-Verlag
Braunschweig 1987
ISBN: 3925151435
Broschüre, 48 Seiten
Die Broschüre entstand 1987 im Rahmen der Schwerpunktaktion des Jugendring Braunschweig e.V. (JURB) "Braunschweiger Jugend gegen Neonazis und Faschismus".
Artikelname: Maik Baumgärtner, Jesko Wrede: "Wer trägt die schwarze Fahne dort..."
Artikelbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 2
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2009
ISBN 978-3-932082-35-1
Taschenbuch 21x15 cm, 212 Seiten
Titel ist vergriffen
Völkische und neurechte Gruppen im Fahrwasser der Bündischen Jugend heute
Bereits kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gründeten sich eine Reihe völkischer und nationalistischer Jugendorganisationen. Während viele kleine Gruppierungen die Zeit nicht überdauert haben, bestehen andere bis heute fort. Nicht alle sind dabei so offen neonazistisch, wie die im März 2009 verbotene Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ).
Die noch heute aktiven Gruppierungen sind in das völkische Milieu einzuordnen. Politisch orientieren sich diese häufig an den nationalrevolutionären Denkern der Weimarer Republik.
In Anlehnung an die deutsche Jugendbewegung, die sich u.a. durch die Wandervogel- und Teile der Pfadfinderbewegung ausdrückte, geben sich gerade diese Organisationen betont "jugendbewegt". Durch ihre Aktivitäten entstehen gewollte Schnittmengen zum nicht politisch motivierten Teil der Bündischen Jugend.
Traditionen und Erziehungsziele sind in den rechten Bünden dabei stets die Gleichen geblieben: Blut-und-Boden-Ideologie, sowie Idealisierung eines "Volkstums", ergänzt von den Ideen der Neuen Rechten, wie dem Konzept des Ethnopluralismus.
Maik Baumgärtner und Jesko Wrede stellen die Geschichte rechter Jugendbünde dar und durchleuchten die heute aktive Szene völkischer und neurechter Gruppen in Deutschland. Dabei benennen sie die Gruppen in Deutschland, ihre Akteure und Ideologien sowie die Erziehung der Kinder im Lebensbundprinzip. Erstmalig seit vielen Jahren liegt somit eine umfangreiche Untersuchung dieser Szene vor.
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 2
Artikelname: Markus Gröchtemeier: Ausgrenzung, Beraubung und Emigration - Die jüdische Familie Rosenbaum aus Schöppenstedt
Artikelbeschreibung: Arbeitsmaterialien für die schulische und außerschulische Jugendbildungsarbeit
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007
ISBN-10 3-932082-27-3
ISBN-13 978-3-932082-27-6
Broschüre, 66 Seiten
David Rosenbaum lebte als angesehener und wohlhabender Viehhändler in Schöppenstedt (Landkreis Wolfenbüttel). In der Weimarer Republik gehörte die mehrköpfige jüdische Familie zum gehobenen Bürgertum der Kleinstadt. Doch mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 begann die stufenweise und vielschichtige Verfolgung der Rosenbaums, die in der Beraubung des Vermögens und der Emigration 1941 gipfelte.
Der Autor:
Markus Gröchtemeier, M.A., geboren am 1. Januar 1970, Studium der Neueren Geschichte u. Literaturwissenschaft, Tätigkeit als Buchautor, Lektor und Freier Journalist
Buchveröffentlichungen:
"Nationalsozialismus auf dem Land. Der Landkreis Wolfenbüttel in den Jahren 1933 bis 1945." (Hrsg. Landkreis Wolfenbüttel)
Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Arbeitsmaterialien für die schulische und außerschulische Jugendbildungsarbeit
Artikelname: Norbert Konz, Olaf Lobermeier, Reinhard Koch: Beratungskonzept "Wege aus der rechten Szene"
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 3
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007
ISBN-10 3-932082-23-0
ISBN-13 978-3-932082-23-8
Broschüre, 62 Seiten
Beratung für Eltern und Bezugspersonen von Jugendlichen in der rechtsextremen Szene.
Das Beratungskonzept "Wege aus der rechten Szene" umfasst einen innovativen Ansatz zum Umgang mit Menschen, die eine rechtsextreme Orientierung aufweisen sowie den gesellschaftlichen Bedingungen, in welchen diese Orientierungen gelebt werden und zum Ausdruck kommen.
Ein Ausstieg aus der rechtsextremen Szene, so die Autoren, bedarf immer auch eines sozialen Umfeldes, das bei der Umsetzung unterstützend tätig wird. Der vorliegende Ansatz geht von der Vorstellung aus, dass Eltern und Bezugspersonen als sozialisationsrelevante Institution stärker in die Bewältigung der Ausstiegsprozesse ihrer "rechtsextrem orientierten Kinder" eingebunden werden sollten. Eltern in diesem Umfeld durch professionelle Beratung so zu stärken, dass sie für die betroffenen Menschen eine wertvolle Ressource darstellen, ist Ziel des vorliegenden Handlungskonzeptes.
Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 3.
Beratung für Eltern und Bezugspersonen von Jugendlichen in der rechtsextremen Szene.
Artikelname: Olaf Lobermeier, Angelika Franke, Reinhard Koch (Hrsg.): Theoretische Analysen
Artikelbeschreibung: Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 4
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007
ISBN-10 3-932082-24-9
ISBN-13 978-3-932082-24-5
Taschenbuch, 126 Seiten
Rechtsextremismus zwischen Theorie und Praxis: Theoretische Erklärungsmodelle und Ausstiegsanalysen
Der vorliegende Theorieband ist ein Ergebnis der Fachtagung "Wege aus der rechten Szene", die im Sommer 2006 in Braunschweig durchgeführt wurde. Neben Christel Hopf und Wolfgang Welp-Eggert, deren im Rahmen der Tagung präsentierte Vorträge in diesem Band vorgelegt werden, konnten weitere Autoren gewonnen werden, die einen Überblick über die Problematik rechtsextremistischer Gewalt und Sozialisation vor dem besonderen Hintergrund von Ein- und Ausstiegsprozessen in die rechte Szene geben.
Der Band ist als Sammlung grundsätzlicher Texte zu verstehen, die dem Leser einen Einstieg in die Thematik ermöglichen, aber auch dem aktuellen Stand der Bedeutung sozialisatorischer Einflüsse auf die Entstehung von Affinitäten zu rechtsextremen Gruppierungen beleuchtet. Die Frage, welche Schutzfaktoren Menschen davon abhalten, sich rechtsextremen Gruppen anzuschließen, lässt sich vor diesem Hintergrund nur sehr schwer beantworten. Gesicherte Erkenntnis ist aber immerhin, dass junge Menschen den Weg aus rechtsextremen Szenen wieder herausfinden können, wenn sie entsprechend professionell dabei unterstützt werden.
Inhaltsverzeichnis:
Artikelname: Olaf Lobermeier: Empirische Studien "Rechtsextremismus und Sozialisation"
Artikelbeschreibung:
Unter Mitarbeit von Petra Pawelskus und Katarzyna Plachta
Reihe "Wege aus der rechten Szene", Band 2
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006
ISBN: 10 3-932082-20-6
ISBN: 13 978-3-932082-20-7
Buch, 183 Seiten
In der vorliegenden Studie wurden 20 Eltern und enge Angehörige von Kindern aus der rechtsextremen Szene mittels qualitativer problemzentrierter Interviews zur interdepenten Beziehungsqualität befragt. Gegenstand der Untersuchung war die Beziehung von Eltern bzw. engen Angehörigen zu ihren Kindern, welche sich in der rechtsextremen Szene befanden, bzw. immer noch in diese Szene involviert sind.
Ausgangspunkt war die Fragestellung, ob Eltern im Hinblick auf einen potentiellen Ausstieg aus der Szene eine bedeutsame Ressource für ihre Kinder darstellen können.
Abgeleitet wurde diese Frage aus der Erfahrung der früheren Autoritarismusstudien (Adorno et. al. 1950), wonach eine strenge, straforientierte und lieblose Erziehung in der Familie zu problematischen sozialen und politischen Orientierungen führe, die von den Autoren als autoritäre Persönlichkeit beschrieben wurde. Bedenken an der allzu dogmatischen Verwendung dieses Ansatzes kamen insbesondere vor dem Hintergrund praktischer Erfahrungen mit Eltern, die keineswegs die oben genannten Erziehungspraktiken verkörperten und die ein großes Ausmaß an persönlichem Engagement aufbrachten und ihren Kindern im Hinblick auf ein Verlassen der rechten Szene als "liebevoller" Ansprechpartner zur Verfügung standen und immer noch stehen.
So wurden weitgehend Personen in die Untersuchung einbezogen, die es als erklärtes Ziel ansahen, den Kontakt zu ihren Kindern, die zum Teil sehr tief in die rechte Szene hineingerutscht sind, in einem positiven, d.h. unterstützenden Sinne aufrecht zu erhalten.
Über den Autor:
Olaf Lobermeier ist Vorstandsmitglied und Projektleiter im arpos Institut e.V. und beratender freier Mitarbeiter in der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt.
Von 1994 bis 2001 beschäftigt als Dipl. Sozialarbeiter/-pädagoge im Jugendamt der Stadt Braunschweig, Bereich Jugendhilfe und Erziehungshilfen; seit 1997 Lehrbeauftragter an der FH Braunschweig/Wolfenbüttel; 2001 wissenscaftlicher Mitarbeiter an der FH Braunschweig/Wolfenbüttel; 2002 Promotion am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Hannover; seit WS 2003/2004 Lehrbeauftragter am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Hannover; Leitung und Beratung verschiedener Forschungs-, Praxis- und Evaluationsprojekte im arpos Institut (Modellprojekt "Jugendarbeit zur Intensivierung der 'Prävention gegen Rechts - PräGeRex; "Konstruktive Konfliktbearbeitung im kommunalen Zusammenhang"; stellvertretender Leiter des Projektes "Opfer rechtsextremer Gewalt").
Preis = Schutzgebühr
Artikelname: RECHT GEGEN RECHTS. Infos - Fallbeispiele - Ratgeber
Artikelbeschreibung: Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (Hg.)
Braunschweig, 3. Auflage 2003
ISBN: 978-3-932082-09-2
Kleine Broschüre 15x10,5cm, 56 Seiten
Der aktuellen gesellschaftspolitischen Situation und ihrer Tendenz wie Fremdenfeindlichkeit und Rassismus muss mit Entschiedenheit, aber auch mit Umsicht entgegengetreten werden. Die Broschüre gibt anhand praktischer Beispiele konkrete Hilfestellung. Sie informiert über relevante Paragraphen des Strafgesetzbuches und zeigt Möglichkeiten auf, gegen einschlägige Tatbestände vorzugehen.
Was ist strafbar, wer kann Anzeige erstatten und wer nimmt eine Anzeige entgegen? Wann müssen Polizei oder Staatsanwaltschaft aktiv werden, können Zeugen anonym bleiben, wo bekommt man Unterstützung? Antworten auf diese und andere Fragen werden in konkreten Fallbeispielen gegeben.
Abgabe gegen Erstattung der Versandkosten. Bitte gewünschte Menge auswählen!
Artikelname: Reinhard Jacobs: Terror unterm Hakenkreuz
Artikelbeschreibung: Orte des Erinnerns in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
Herausgegeben von der IG Metall Bezirksleitung Hannover
Steidl Verlag, Göttingen 2000
ISBN: 978-3882437614
Broschüre 29,5x21 cm, 128 Seiten
Gewalt gegen Ausländer und offene Demonstrationen von Neonazis und Rechtsextremisten gehören auch zu Beginn des neuen Jahrtausends zum Alltag in Deutschland. Viele Jugendliche nehmen die rechtsradikale Szene als normale Moderescheinung wahr. Ihnen scheint die einzigartige Brutalität des Nationalsozialismus nicht gegenwärtig zu sein.
Der Terror unterm Hakenkreuz fand vor unserer Haustür statt. Der Autor führt uns zu den Orten des Erinnerns in zahlreichen Regionen von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Der Weg führt über das Konzentrationslager im niedersächsischen Bergen-Belsen nach Bernburg in Sachsen-Anhalt, wo Hunderte Euthanasie-Opfer ermordet wurden. Dokumentiert werden regionale Gedenkstätten wie die Zwangsarbeiterlager in Hannover und Wernigerode, in Magdeburg und Osnabrück, in Wolfsburg und Salzgitter, aber auch die Gefängnisse in Halle und Wolfenbüttel, in denen Hunderte von Todesurteilen vollstreckt wurden. Alle Gedenkstätten sind mit Anfahrtsbeschreibungen, Öffnungszeiten und Ansprechpartnern dokumentiert.
Zum Autor:
Reinhard Jacobs wurde 1956 in Brunsbüttelkoog geboren und lebt heute in der Nähe von Celle. Nach dem Studium der Soziologie und Politik an der Universität Hannover arbeitet er als freiberuflicher Autor und veröffentlichte zahlreiche Beiträge zur Gewerkschafts- und Parteiengeschichte. Er arbeitete unter anderem in der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit, für das Stadtarchiv Hannover und für das Yad Vashem Archiv in Jerusalem.
Zum Herausgeber:
Die IG Metall Bezirk Hannover umfaßt den größten Teil Niedersachsens und Sachsen-Anhalt. Insgesamt sind dort über 300.000 Metallerinnen und Metaller organisiert. Das Buch ist Teil der gewerkschaftlichen Arbeit gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit.
Artikelkurzbeschreibung: Orte des Erinnerns in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt
Artikelname: Reinhard Koch (Hrsg.): "Festung Harz", 2. Aufl.
Artikelbeschreibung: Die extreme Rechte im Landkreis Goslar und der niedersächsischen Harzregion
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig, 2. aktualisierte Auflage 2010
ISBN 978-3-932082-40-5
Broschüre 30x21 cm, 68 Seiten
Die "Festung Harz" ist das Ziel: Neonazis im Osten und Westen des Mittelgebirges basteln gemeinsam an diesem Projekt einer länderübergreifenden Bündelung ihrer Kräfte in drei Bundesländern - Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Verstärkt versuchen junge Neonazi-Politiker im Westteil des Harzes an die bisherigen Erfolge in den östlichen Nachbarländern anzuknüpfen. Gestützt auf kommunale Mandate in Vienenburg und Bad Lauterberg versucht die NPD ihre Strukturen in der Harzregion auszubauen. Dabei setzt sie auf eine enge Zusammenarbeit mit neonazistischen Kameradschaften.
Parallel dazu entwickelt sich auch im Westharz ein eigenes wirtschaftliches Netzwerk. Rechtsrock-Musiker, Produzenten, rassistische Liedermacher, Ladenbetreiber und Konzertorganisatoren sorgen dafür, dass den zahlreichen jungen Anhängern eigene Szene-Events angeboten werden und zudem Geld in die braunen Kassen kommt.
Wie der Wolf im Schafspelz geben sich die Neonazis dabei bieder, brav und bürgernah. Doch zahlreiche Waffenfunde bei Neonazis in Südniedersachsen zeigen das wahre Gesicht der extremen Rechten.
Die vorliegende Broschüre gibt einen Überblick über die extreme Rechte in der niedersächsischen Harzregion. Sie informiert über Strukturen, Aktivitäten, Entwicklungen und Strategien. Mit ihren Beiträgen wollen die Autoren über die Gefahren des Rechtsextremismus aufklären und damit die unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen und politischen Aktivitäten gegen die rechte Szene im Westharz unterstützen.
Abgabe kostenlos. Versand gegen Erstattung der Kosten:
1 - 2 Stück = 1,00 €
3 - 4 Stück = 2,00 €
5 - 9 Stück = 4,00 €
10 - 30 Stück = 8,00 €
Die 1. Auflage der Broschüre von 2009 kann hier als PDF heruntergeladen werden
Artikelkurzbeschreibung: Die extreme Rechte im Landkreis Goslar und der niedersächsischen Harzregion
Artikelname: Reinhard Koch, Michael Neu (Hrsg.): "mit Sicherheit selbstbewusst"
Artikelbeschreibung: Arbeitshilfe und Projekt-Dokmentation
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig, 2010
ISBN 978-3-932082-41-2
Broschüre 30x21 cm, 56 Seiten, mit Begleit-DVD
Titel ist vergriffen
Arbeitshilfe und Projekt-Dokumentation zum Präventions-Projekt "mit Sicherheit selbstbewusst". Die Broschüre enthält Informationen und Arbeitsimpulse für die Präventionsarbeit an Schulen. Beigefügt ist auch eine Film-DVD mit drei nachgestellten Film-Szenen die zur Thematisierung und Sensibilisierung von verschiedenen Situationen im Alltag von Kindern und Jugendlichen genutzt werden können. Die Szenen auf der DVD wurden im Rahmen des Projektes "mit Sicherheit selbstbewusst" mit Kindern aus dem Landkreis Goslar aufgenommen.
Begleitend zum Projekt gibt es im Internet unter http://praevention.arug.de eine Seite mit Informationen und einem kostenlosen Beratungsangebot.
Artikelkurzbeschreibung: Arbeitshilfe und Projekt-Dokmentation
Artikelname: Reinhard Koch, Thomas Pfeiffer (Hrsg.): Ein- & Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten
Artikelbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 1
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2009
ISBN 978-3-932082-33-7
Taschenbuch 21x15 cm, 136 Seiten
Die gedruckte Ausgabe ist vergriffen
Titel kann hier als PDF heruntergeladen werden
Unter welchen Bedingungen und in welchem Alter können Einstiege in den Rechtsextremismus erfolgen? Von welchen Aktivitäten und welchen Gedanken ist ein Leben in der Szene geprägt? Vor welchen Problemen stehen Personen, die diese Szene verlassen möchten? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des Seminars "Einstiegs- und Ausstiegsprozesse von Rechtsextremisten", das die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG), die Ruhr-Universität Bochum sowie das Schul- und das Innenministerium Nordrhein-Westfalen gemeinsam veranstaltet haben. Teilgenommen haben Studierende im Fach Politikwissenschaft an der Ruhr-Universität. Ihr Werkstattbericht dokumentiert Leitfragen, Vorgehensweisen und Erkenntnisse der Veranstaltung.
Die Autorinnen und Autoren haben alle neun deutschsprachigen Autobiografien von Aussteigern im Vergleich analysiert und zwei intensive Gespräche mit Personen geführt, die jahrelang an der rechtsextremistischen Szene beteiligt waren. Ihre Untersuchung möchte auch Impulse für die Praxis liefern: für die Prävention des Rechtsextremismus, die Förderung der Ablösung und für Hilfen beim Ausstieg aus der Szene.
Artikelkurzbeschreibung: Reihe "Kompetente Konzepte für Demokratie und Toleranz", Band 1
Artikelname: v. Horn, Janzen, Weise, Koch (Hrsg.): CD-ROM RECHTE JUGENDKULTUREN - Zwischen Lifestyle, Clique und Partei
Artikelbeschreibung:
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2002
ISBN: 3-932082-08-7
CD-ROM (Windows)
Die CD-ROM gibt einen Überblick über Organisationen, Szenen, Medien, Lebensstil, Alltagskultur, Musik, Mode und Symbolik der rechten Jugendkultur in der BRD. Die CD-ROM ist als Begleitmaterial zur gleichnamigen Ausstellung erschienen, kann aber auch unabhängig davon eingesetzt werden (Informationen zur Ausstellung unter www.arug.de). Durch die multimediale Aufbreitung der Inhalte eignet sich die CD-ROM besonders für den Einsatz in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen. Neben Texten enthält die CD zahlreiche Bilder und Musikbeispiele.
Inhalt:
• Einführung: Rechte Jugendkulturen
• Strategie: Kulturelle Vormachtstellung
• No go areas: „National befreite Zonen“
• Organisationen: Drahtzieher der rechten Kultur
• Musik: Da wo man singt, da lass dich ruhig nieder ...
• Neuheidentum: Thor, Odin und Walhalla
• Medien: Skinzines und Internet
• Skinheads: Ein Stammbaum
• Mode: Kleider machen Leute
• Symbolik: Erkennungszeichen, Codes und Sprache
• Frauen: „Kameradinnen“ und Kampfgefährtinnen“
• Graue Wölfe: Türkische Rechtsextremisten in der BRD
• Erwachsen: Und dann?
• Gegenkulturen: Was tun gegen Rechts?
Systemvoraussetzungen: Windows-PC (ab WIN98) mit mind. 400 Mhz und 64 MB Arbeitspeicher, Soundkarte und eine Bildschirmauflösung von 800x600 Pixeln.
Preis = Schutzgebühr
Artikelname: VVN-BdA u. Antifaschistische Aktion Hameln-Pyrmont, ARUG (Hrsg.): Zwangsarbeit in Hameln-Pyrmont 1933-1945
Artikelbeschreibung:
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2006/2007
ISBN-10 3-932082-21-4
ISBN-13 978-3-932082-21-4
Broschüre, 116 Seiten
Der Antifaschistischen Aktion Hameln-Pyrmont ist es in den letzten Jahren gelungen, Kontakte zu ca. 50 ehemaligen Zwangsarbeitern bzw. überlebenden Familienmitgliedern herzustellen. In ihren oft erschütternden Briefen, auf denen die Aussagen der Broschüre beruhen, berichten sie von ihrer Verschleppung aus der ehemaligen Sowjetunion (vorwiegend Ukraine und Weissrussland) und der Zwangsarbeit im Landkreis Hameln-Pyrmont in der Zeit des Nationalsozialismus.
Die Autoren wollen mit dieser Broschüre einen Beitrag zur Aufarbeitung von "Heimatgeschichte" leisten, indem sie lange verdrängte oder beschönigte Tatsachen beleuchten, Täter und Profiteure benennen und vor allem die Opfer würdigen und ihrer gedenken.
Preis gleich Schützgebühr
Artikelkurzbeschreibung: Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN, Braunschweig 2006/2007, Broschüre 116 Seiten
Artikelname: Mark Mühlhaus: BEGEGNUNGEN - Bildband 60. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus
Artikelbeschreibung:
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN
Braunschweig 2005
ISBN: 3-932082-16-8
Hardcover, 116 Seiten, 90 Photos s/w
Zum 60. Jahrestag der Befreiung Europas von der Schreckensherrschaft des deutschen Faschismus reiste Mark Mühlhaus an die Stätten der Befreiung zu den Überlebenden die an diesen Orten der getöteten Freunde und des eigenen Leids gedachten.
Pressestimmen:
Hannoversche Allgemeine Zeitung:
„Distanzlos, aber nicht respektlos sind seine einfühlsamen Bilder, die jetzt in einem Bildband erschienen sind. Während bloße Opferzahlen das Grauen im Abstrakten und Unpersönlichen belassen, hat der 31-jährige Mühlhaus Details in der Wirklichkeit der Überlebenden gefunden, die auch etwas von der Individualität der Toten erahnen lassen. Im Gewimmel der Massen, die zu den offiziellen Gedenkfeiern meist anreisten, suchte er sich einzelne Menschen oder unscheinbare Gegenstände in den Gedenkstätten heraus. In Auschwitz etwa fotografierte er den Schnee auf dem Schal eines früheren Häftlings. Und immer wieder Gesichter, die vom Alter gezeichnet sind und von den Spuren der Geschichte und in die sich ein tiefer Ernst eingegraben hat.“
Der Rechte Rand:
"Mühlhaus tritt mit seinen schwarz-weiß Fotos in einen von Nähe und Offenheit geprägten Dialog mit den Porträtierten. Ohne dass die Anwesenheit des Objektivs störend wirkt, lassen die Fotos den Betrachter teilhaben an seiner ganz persönlichen Annäherung an die Menschen, die Orte der ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslager und die Orte der Befreiung. In den Angesichtern der Menschen spiegeln sich die Erlebnisse und die Vielfalt der Gefühle an diesen Tagen wieder. Stolz, Freude und unsagbare Trauer zeigen die eindrucksvollen und gezeichneten Gesichter der Befreiten und der Befreier."
Preis = Schutzgebühr