Hier finden Sie in unserem "Blick auf Niedersachsen" Auszüge aus rechten Aktivitäten in Niedersachsen. Sollten Sie Fragen zu einzelnen Aktivitäten haben können Sie sich per E-mail oder telefonisch direkt an uns wenden. Ergänzende Informationen zu Aktivitäten in Niedersachsen können Sie uns über unser Meldeformular mitteilen.
Hannover: "Bock"-Verteilaktion am Schwitters Gymnasium in Misburg 20.01.2012
Harburg: "Streetwear" in Tostedt darf doch weiterbetrieben werden 19.01.2012
Hannover: Neues Ausgabe der Zeitung "Bock" erschienen 18.01.2012
Göttingen: rechtsextreme Farbschmierereien in Göttingen aufgeklärt 05.01.2012
Schaumburg: AN-Bückeburg wird zu "infoportal-bueckeburg" 30.12.2011
Überregional: Kundendaten des "Nationales Versandhaus" veröffentlicht 27.12.2011
Überregional: Kundendaten vom "Odin-Versand" veröffentlicht 27.12.2011
Überregional: Rechtsextremisten aus Niedersachsen nehmen an Demonstration in Bielefeld teil am 24.12.2011
Oldenburg: Polizei lässt Ratssaal bei Ratssitzung in Oldenburg räumen 19.12.11
Oldenburg: NPD-Ratsherr eingemauert in Oldenburg am 18.12.11
Wolfsburg: "Hitler-Gruß" beim Spiel VfL Wolfsburg gegen VfB Stuttgart am 17.12.2011
Osnabrück: rechtsextremer Übergriff während eines VFL Osnabrück Spiels am 17.12.2011
Celle: Brandanschläge in Unterlüß und Faßberg 14.12.2011
Überregional: Matthias Dienelt wegen mutmaßlicher Unterstützung der NSU verhaftet 11.12.2011
Göttingen: ausländerfeindliche Sprüche und Hakenkreuze in Göttingen am 11.12.11
Wir wollen eine Gesellschaft, die auf Solidarität gründet und als soziale Demokratie lebt. Unser Menschenbild wurzelt in der Aufklärung und sieht den Menschen als aktives, vernunftbegabtes Wesen. In diesem Menschenbild sind Humanität und solidarisches Handeln als menschliche Eigenschaften angelegt. Wir wollen dazu beitragen, alle Gefährdungen der sozialen Demokratie, besonders aber die Bedrohungen durch Rassismus und Rechtsextremismus, abzuwehren.
(Aus dem Leitbild von ARBEIT UND LEBEN)
"Kinderwelt Kunterbunt -Prävention gemeinsam gestalten"
News -
Allgemein
Am gestrigen Sonntag fand der Aktionstag „Kinderwelt Kunterbunt – Prävention gemeinsam gestalten“ statt. Rund 600 Interessierte fanden bei dem schönen Wetter den Weg zur Jugendherberge in Goslar. Die vielfältigen Angebote der 15 Aussteller und das tolle Rahmenprogramm sorgten für einen guten Mix aus Austausch, Information und Spaß. Der 1. Vorsitzende des DJH-Landesverbandes Hannover, Michael Auditor lobte die Organisation und machte im Gespräch mit den Verantwortlichen deutlich, dass er den vielfältigen Ansatz in der Präventionsarbeit sehr begrüße, welcher sich in den verschiedenen Angeboten an diesem Tag widerspiegelte. Auch Goslars Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, der mit seiner Familie die Veranstaltung besuchte, äußerte im Gespräch seine Anerkennung dafür, dass es den Verantwortlichen gelungen war so viele Menschen mit dem Aktionstag und damit auch mit dem Thema Prävention zu erreichen. Michael Neu vom Zentrum demokratische Bildung dankte in seiner kurzen Ansprache allen Beteiligten. Mit den Worten „sie mit einen Lächeln zu fördern, mit Güte und Geduld zu erziehen und vorausschauend auf Ihrem Weg zu begleiten“ brachten Neu zum Ausdruck wie wichtig der vielfältige Ansatz in der Arbeit mi Kindern ist.
Der Aktionstag war eine Veranstaltung des Zentrum demokratische Bildung aus Wolfsburg in Kooperation mit der Jugendherberge in Goslar, gefördert durch de LAP Goslar.
Aussteller waren: der Arbeitskreis Faustlos Braunschweig/das Heidelberger Präventionszentrum, Ubuntu – GEMEINSAM SIND WIR STARK, das Zentrum demokratische Bildung, das Projekt "mit Sicherheit Selbstbewusst" der ARUG, die Jugendherberge Goslar, der LAP Goslar TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN, der Kriminale Präventionsrat Goslar, das Rammelsberg Bergwerk Goslar, der Verein Miteinander e.V., die Kleinen Forscher der BBS Baßgeige, der Regenbogenhof Immenrode, das theaterpädagogische Angebot Spielart-Training, „KliK - Kleine im Kommen“, die Bürgerstiftung Goslar, Kinder und Jugendhilfe – Kompass und der Waldkindergarten Goslar e.V.
Pro Kinder & Jugendliche: Basketballer starten Phantoms@Future
Medienberichte über unsere Arbeit -
Sport statt Gewalt
Die New Yorker Phantoms sind sich ihrer sozialen Verantwortung und Vorbildrolle als einflussreicher professioneller Profisportklub der Region Braunschweig bewusst. Pünktlich mit dem Saisonbeginn 2011/12 der Basketballer aus Braunschweig am heutigen Montag, 3. Oktober, erfolgte der Startschuss für das zunächst für vier Jahre geplante, einzigartige Sozialprojekt Phantoms@Future.
Im Fokus stehen die Förderung von Bewegung, Ernährung, Teamgeist und natürlich Spaß von interessierten Kindern und Jugendlichen in der Region Braunschweig. „Unser Ziel als Botschafter ist es, Kinder für Bewegung zu motivieren und für die richtige Ernährung und Teamgeist zu fördern“, sagte Oliver Braun bei der Projektpräsentation vor dem heutigen Heimspiel gegen Phoenix Hagen. „Wir wollen Kinder dazu bewegen, in die Sporthalle zu kommen statt die Zeit vor dem Computer oder sinnlos auf der Straße zu verbringen“, so der Sportdirektor der New Yorker Phantoms in Bezug auf die Komponente Phantoms@Night, bei der sich Jugendliche am Abend zum Basketballspielen in der Sporthalle treffen.
Möglich wurde Phantoms@Future durch die tatkräftige Unterstützung unserer Partner United Kids Foundations, unseres Namenssponsor New Yorker, dem Sportartikelhersteller Spalding, dem Mövenpick Hotel Braunschweig und der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt Braunschweig (Arug).
Starten wird das Sozialprojekt in dieser Spielzeit mit Phantoms@Coaching, Phantoms@Night, Phantoms@Kitchen und Phantoms@School. Letzteres ist bereits seit vier Jahren eine Erfolgsgeschichte der Basketballprofis aus Braunschweig mit Schulen in der Region.
(Prof. Rolf Schnelleke, Reinhard Koch und Frank Patta von links)
Im November 2010 hat der Rat und die Verwaltung der Stadt Wolfsburg die Weichen für die Errichtung des „Zentrum Demokratische Bildung“ in Wolfsburg gestellt. Mit diesem bisher einmaligen Nutzungskonzept für eine von Neonazis zum Erwerb avisierten Immobilie hat die Stadt Wolfsburg bundesweite Beachtung erlangt. Aus dem ehemals geplanten „KdF-Museum“ ist heute ein Zentrum mit landes- und bundesweiter Vernetzung entstanden, das sich zur Aufgabe gemacht hat, staatliche und nicht-staatliche Institutionen, Organisationen und Akteure in Aktivitäten der Demokratieförderung und Angeboten zur gesellschaftlichen Teilhabe zu unterstützen. Als Anschubfinanzierung unterstützt die Stadt Wolfsburg das Zentrum für demokratische Bildung mit einem Ausstattungszuschuss in Höhe von 25.000 Euro, sowie mit einer jährlichen Förderung in gleicher Höhe.
Neuerscheinung: Im Kampf gegen "überstaatliche Mächte"
News -
Neuerscheinungen im Verlag
Gideon Thalmann, Felix Reiter
Im Kampf gegen "überstaatliche Mächte"
Die völkische Ludendorff-Bewegung -
von "Jugenderziehung" bis Ahnenpflege
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Braunschweig, April 2011
ISBN 978-3-932082-46-7 Broschüre 30x21 cm, 56 Seiten
Über die völkische Sekte der Ludendorffer ist wenig bekannt. Doch verfügen sie über ein dichtes Netzwerk an Vereinen, "Freundeskreisen" und Verlagen. Bereits die Kinder werden im Sinne der antisemitischen und rassistischen Ideologie erzogen.
Die Ludendorff-Bewegung, die sich auf die verschwörungstheoretischen Ansichten des einstigen Generals Erich Ludendorff und seiner Frau Mathilde bezieht, hat ihre Ursprünge in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie war in der Weimarer Republik und auch später während der Zeit des Nationalsozialismus eine der wichtigsten völkischen Strömungen. Nachdem sie sich in der jungen Bundesrepublik schnell regeneriert hatte, kann sie nach anderthalb Jahrzehnten des Verbotes, seit Ende der Siebziger, weitestgehend ungestört agieren.
Die von den Ludendorffern propagierten Theorien einer "jüdischen Weltverschwörung" bilden auch heute noch den Grundstein der Weltanschauung und erinnert an die Ideologie der Nazis - geprägt von Antisemitismus und Rassismus. Diese Broschüre soll über die Strukturen der Ludendorffer sowie ihr Umfeld aufklären.
Gefördert im Rahmen des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN""
Neuerscheinung: DVD "Braune Kameradin - Frauen in der Neonazi-Szene"
News -
Neuerscheinungen im Verlag
DVD: "Braune Kameradin - Frauen in der Neonazi-Szene"
Ein Film von Otto Belina, Andrea Röpke und Laas Boje
Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Braunschweig 2010/2011
ISBN 978-3-932082-45-0
DVD-Video, Laufzeit: 13 Minuten, Farbe
Etwa jeder fünfte Neonazi ist weiblich. Mit rund 20 Prozent stellen junge Mädchen und Frauen die "zweite Front" innerhalb des braunen Spektrums. Obwohl immer noch Männerbastion, treiben sie rassistische Ideologie, Gewaltbereitschaft, aber vor allem die kommunale Verankerung mit voran. In den Reihen von NPD, "Freien Kameradschaften" und völkischen Kulturschaffenden gelten Frauen als nicht weniger radikal als die Männer. Sie wirken im Hintergrund, ziehen aber immer häufiger auch politisch an den Fäden. Sie sind dabei, wenn extrem rechte Kameraden aufmarschieren, sie gestalten Info-Tische, unterstützen den Wahlkampf und sorgen für eine nationalgesinnte Erziehung des Nachwuchses.
Dieser Film soll die Zwiespältigkeit der Neonazi-Szene im Umgang mit ihrem weiblichen Potential widerspiegeln und einen Blick hinter die Kulissen einer nur scheinbar gleichberechtigt agierenden Szene gewähren. Denn trotz professioneller Aufmachung, eigener Internetpräsenz und modernem Anschein sind Frauenfeindlichkeit, Gewalt und Unterdrückung dort an der Tagesordnung. Eine Aussteigerin, aktiv in einer berüchtigten "Mädel-Kameradschaft", räumt mit der gesellschaftlichen Vorstellung auf, Frauen seien harmloser als die Männer. Sie berichtet davon, selbst sehr bewusst junge Menschen für die tiefbraune Ideologie angeworben zu haben. Subtile Mittel der Einschüchterung gehören auch zum Politikverständnis. Die Expertin Renate Feldmann vom "Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus" stellt die neuen rechten Frauenbilder und weibliche Strategien vor. Vielseitiges Film- und Fotomaterial enttarnt eine neonazistische Gesinnungsfront - aufgebaut von Männern und Frauen.